Lena Meyer-Dings… ah ja! Da war was in 2010…

Wie promoted man OPEL eigentlich richtig?! -
Girlie als neuer OPEL-Blitz?

Ein Auto ist ein Auto ist ein Auto… Das wissen der Hinz und auch der Kunz, wie auch der Hans und der Franz. Ob die vier dann aber des Opels neues Werbegesicht kennen? Vermutlich ja, denn der Hipe um Lena Meyer-Landrut war beim Grand Prix enorm.

Mitten im früh-herbstlichen September 2010 trat die Siegerin des Eurovision Song Contests in Rüsselsheim auf. Bei diesem “Tag der offenen Tür” gab Opel dann auch offiziell bekannt, was die Medien schon wussten. Mit 19 Jahren gilt das Girlie als “wundervoll, unprätentiös, ehrlich”. Als eine, die bei den Leuten ankommt und als frisches Gesicht gilt, so der Opel-Chef Nick Reilly zu den Agenturen.

Eine solche Aura will also Opel auch wieder haben. Ist Lene aber tatsächlich die perfekte Verbindung, über die man froh sein kann, sie im Team zu haben. Für Product-Manager als die Fachleute und auch für manchen Opelaner ist eher Skepsis angezeigt.

Und wenn eine gewisse Lena auch vor 20.000 Menschen auftritt, egal ob Opelaner oder nicht, die Begeisterung darüber, deswegen auch noch die Marke Opel gut zu finden, muss wohl infrage gestellt werden. Auf großer Bühnen ist mancher Newcomer dann doch eher verloren und überfordert.

Und was sagt’s Girlie zur Partnerschaft mit Opel: “Ich bin auch tierisch froh und find’s richtig toll.” Und wer eher zum Singen und nicht zum Reden antritt, der kann wohl den Deal “Schlager-Newcomer ./. Autobauer mit Image-Problem” nicht im begleitenden Risiko einschätzen.

Krasser Girlie-Wahn

Mit dem legeren Girlie-Wahn dann mal “krass” oder aber auch “unreif und gar mir ungeeigneter Physiognomie” ein neues Auto-Gesicht haben zu wollen, ist dann eher nicht der nächste Hit, von dem Lena nur mal einen hatte.

So versuchen Vorstand und Marketing-Chef auf “Teufel komm’ raus” das Image der Marke zu polieren, um auch junge Käufer zu gewinnen. Dazu will man Milliarden in neue Technologien und Modelle investieren. Neue Modelle sollen gar zu Life-Style-Fahrzeugen werden.
Ein Marketing-Mix, dass mehr als nur nötig ist, hat doch eine Studie in 2010 des Center of Automotive Management bei den 18- bis 25-Jährigen ergeben, dass Opel als die “mit Abstand langweiligste Marke” gilt…

Impulse beim PR-Mix

Ob Lena im “Kommunikations-Mix” bei Opel neue Impulse setzen kann, bei “Social Networks” im Internet und bei Musik samt Entertainment, sieht der Opel-Gesamtbetriebsratschef als gute Idee.
Lena verkörpere das jugendliche Element, sie passe gut zum Corsa, doch brauche man für den Insignia jemand anderen.
Doch Redakteure großer Blätter lästern schon mal, weil man viel Vorstellung bräuchte für ‘ne freche Lena in einem biederen Astra…

Für Spezialisten des Marketing als Disziplin der Betriebswirtschaft kann Lena jedoch kaum an frühere Zeiten anknüpfen, als mit Steffi Graf oder Franziska van Almsick als jung und erfolgreich ein positives Markenimage aufgebaut wurde.

Einige Zweifel also um den richtigen Weg, weil Opel zunächst neue und coole Autos hatte vermarkten müssen. Erst dann wäre es an der Zeit, eine “Werbe-Frontfrau” zu suchen, die mit dem “neuen Gesicht” diese Autos möglichst zum kultigen Begriff macht…

Fazit: Lena’s Verpflichtung kommt wohl zu früh und ist riskant. Nicht Sternschnuppe oder Sterchen muss man sein, sondern ein Star, der seinen Erfolg schon stabil hält, auch wenn der mal wieder abnimmt.
Eine Kampagnen mit Lena gilt als Zeichen dafür, dass Opel den kurzfristigen Absatz ‘pushen’ will, wohl wissend, dass eigentlich ein grundlegender Marken-Relaunch ansetzen müsste.

Email-Schmus vom Discounter…

Betreff: Ihre Juli-Preise für Orangen

Guten Morgen, da heißt es gar mehrfach und gelegentlich auch politisch: Mehr netto vom brutto. Was mir aber am vergangenen Samstag in der Filiale 78xxx auffiel, ist schon kaufmännisch herausragend frech, ja geradezu eine Herausforderung: 1000 g Orangen (= 4 Stück) für 2,79 Euro…. Wie wollen Sie damit gegen Ihre Mitbewerber A, B, C und D bestehen…???

Seit ca. 10 Jahren versuche ich, ganzjährig Orangen zu bekommen, die - ausgepresst zum Frühstück - den täglichen Vitaminbedarf ausgleichen sollen. Einen Sommer-Preis, wie den Ihren, habe ich aber noch nie kennen gelernt.
Da habe ich dann 3 Grapefruits für 79 Cent das Stück mitgenommen. Die nun hatten eine daumendicke Schale, so dass im Gegensatz zur Erwartung gerade mal 150 bis 180 ml Saft raus kamen … Ebenfalls eine Qualität zu einem Stückpreis, der mich wohl künftig abhält, Ihre Filiale in … zu besuchen. So sind beide Preissetzungen eine Aufgabe für Ihre Be-Mängel-Management.

Es grüßt freundlich N.N.

Service-Antwort I

Betreff: WG: Kundenanfrage Orangen+Grapefruits

Sehr geehrter Herr N. N. , Anregungen oder Beschwerden nehmen wir sehr ernst und sind bestrebt, einen bestmöglichen Qualitätsstandard zu halten und unseren Kunden zufrieden zu stellen. Bitte entschuldigen Sie die späte Rückantwort, jedoch befand ich mich als zuständiger Facheinkäufer im Urlaub.

Wir handeln ausschließlich Orangen aus Südafrika, die preislich höher anzusiedeln sind als die Ware aus Argentininen oder Chile. Für die Anbauer in Südafrika gab es in der laufenden Saison enorme Probleme wegen des starken Anstiegs des US Dollars und dem Fall des Euros.
Unsere Vorlieferanten liefern immer frische Ware an uns aus, welche auch durch neutrale Labore auf Verkehrsfähigkeit geprüft wird. Zusätzlich werden in unseren sämtlichen Niederlassungen nach Warenanahme täglich Sicht-, Qualitäts- , Wiege- und Geschmackskontrollen durchgeführt.

Die von ihnen gekauften Grapefruits bezogen wir von einem Vorlieferanten aus Deutschland, bei dem wir aufgrund Ihrer Email massiv reklamierten.
In der Hoffnung, Sie dennoch weiterhin als zufriedenen Kunden in einer unserer Filialen begrüßen zu dürfen, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen
Ihr XX -Service-Team

Kunden-Email II

Guten Tag, wahrscheinlich haben Sie den Beruf des ehrbaren Kaufmanns von der Pieke auf gelernt… Demnach sind Ihnen die Begriffe Kalkulationszuschlag und Handelsspanne sicher geläufig…

Wenn also - jetzt ganz einfach - der Bezugspreis (incl. Fracht) einer Ware steigt und der Kaufmann seinen bisherigen KZ aufschlägt, dann ist doch klar, dass die Ware zu teuer wird. Denn nicht die absoluten HaKo’s haben sich geändert und auch nicht der erwartete Stückgewinn…
Beide werden aber absolut zu hoch, wenn sie nach einfacher Zuschlagskalkulation prozentual auf einen höheren Ek berechnet werden.
Also, was wollten Sie mir mitteilen?? Dass Ihre Ware teurer einzukaufen war…??
Ich fragte aber, warum das Kilo 2,79 Euro kostete und Ihre Filiale wohl viel liegen blieb und man deswegen wohl einen höheren Verderb hatte, der wiederum ins Abschreibbuch rein musste.

Wenn tats. ein Labor den Wareneingang bei Nahrungsmitteln prüft, dann muss man halt eine Grapefruit auch mal anschneiden… Dann sieht der berühmte “Blinde mit dem Krückstock”, wie dick die Schale und wie gering das Fruchtfleisch ist.

Wo also bleibt auf meine Mängelrüge mein rechtlichern finanzieller Anspruch auf Minderung…?? Vielleicht wurde der Käufer von dick-schaligen Grapefruits sogar arglistig getäuscht….

Wissen Sie, wie das bei MIGROS in der CH geht..:?? Da schickt man dem Kunden einen Einkaufsgutschein über 5, 10 oder eben mehr Franken. Das wäre eine Nummer, und der Kunde hätte mehr netto vom brutto.

Übrigens: Woher Orangen kommen und wie diese bezüglich deren Provenienz (Aha!) preislich anzusiedeln sind, ist doch dem Kunden “wurscht”. Den Vitaminen ist doch auch gleichgültig, wo auf der Welt sie in die Frucht kommen.

Und zuguterletzt: Sie nennen als Absender nicht mal einen Namen.
Man soll und darf wohl nicht erkennen, wer den Schmus geschrieben hat…

Freundlichen Gruß N.N.

Name und Anschrift von N.N. sowie der Name des Discounters sind der Redaktion bekannt.

Herr Doktor?! - Da hockt er…

Hotel-Klassifikation, Restaurant-Tester oder Klinik-Bewertung – längst sind nun auch im Internet die Portale weit geöffnet, hinter denen sich auch Ärzte der Kritik ihrer Patienten stellen müssen. Nicht immer ist es in jeder bundesdeutschen Gegend und bei allen Symptomen einfach, einen guten Arzt oder einen medizinischen Spezialisten zu finden. Das machen nun Plattformen wie Docinsider, imedo, Helpster oder jameda möglich. Sie bieten zum einen Telefonnummer und Adressen als Basisinformation und dann auch Hinweise über fachliche und/oder menschliche Qualitäten der Mediziner.

Dienste, die eine solche Bewertung bieten, sind grundsätzlich mehr als ein pures Verzeichnis über Mediziner, man will auch, dass Patienten Informationen geboten werden, die man zu früheren Zeiten nur von Freunden oder Bekannte bekommen konnte.

Das Team vom Medical Counter

Von Mund-zu-Mund machte die Mediziner-Empfehlung schon immer im Bekanntenkreis die Runde; Tipps und Anregungen, die Patienten wohl schon immer über gute und schlechte Ärzte austauschten.
Und auch das Management am ‘Medical-Counter’, der Theke, hinter der sich die ‘Helferinnen’ verschanzen, steht in der Kritik, ob es den in der Sprechstunde ausreichend und einladend freundlich ist.
Ganz abgesehen von der Terminvergabe und der Frage, wie lange der Arzt Zeit für die Diagnose oder das Patientengespräch nimmt.
Auf all diese Fragen gibt es nun auch online Antworten. Die Nutzer von Bewertungs-Plattformen äußern Lob und Kritik über Textfelder, sie geben Schulnoten oder Punkte und lassen für andere Nutzer den Vergleich zu über mögliche Missstände oder besonders empfehlenswerte Mediziner. Eine offene Info-Quelle, die nicht allen Ärzten gefallen kann.

Infos zu Körper und Geist

Eine bereits gut bestückte Datenbank ist die von Docinsider, die schon mehr als 370.000 Adresseinträge und über 100.000 bewertete Ärzte und Heilberufe bietet. Der
Primäres Ziel ist es noch immer, Patienten und Ärzte in einen engeren Dialog miteinander zu bringen. Der Dienst soll über Entgelte aus Anzeigen von Ärzten, Gesundheitsanbietern und Medizin-Firmen sowie über E-Commerce gelingen.

Beim Mitbewerber jameda, einer Kooperation mit Tomorrow Focus und dem Focus Magazin Verlag, lassen sich über die Nennung der Fach-Disziplin Arzt, Heilberufler, Klinik oder Apotheke nahe am Heimatort des Suchers aus bundesweit über 445.000 Adressen finden. Dazu gibt es hilfreiche Infos zum Thema Gesundheit, wobei die Artikel von medizinischen Fachleuten verfasst werden.

Als weitere Anbieter stellen das Gesundheits-Netzwerk Helpster und die Gesundheitsgemeinschaft imedo neben den gängigen Arzt-Infos noch Community-Funktionen ins Netz, die sich mit Diskussionsforen, Erfahrungsberichten und Selbsthilfegruppen an gesundheitsbewusste Menschen wenden, die ihre Erfahrungen und Empfehlungen austauschen können.
Alle Plattformen erlauben eine Suche nach Disziplin, Namen und Wohnort und sie sind kostenfrei.

Möglichst ehrlich bewerten!

Was den Medizinern nicht in jedem Fall gefallen dürfte, ist die Offenheit der Bewertungsdienste .
Wer jedoch glaubt, mal schnell sein Mütchen am Doktor oder einer medizinischen Einrichtung kühlen zu können, der missachtet die Grundregel. Die nämlich besagt: man schreibe nie verächtlich, wohl aber kritisch und vor allem ehrlich.
Harte Kritik muss einen Grund haben und muss sich an Tatsachen messen lassen. Und auch das Lob ist erlaubt, was einem guten Arzt wohl am liebsten ist.

Das Info-Angebot im Internet kommt auch jenen entgegen, die ihre Beschwerden einer hohen Intimsphäre zuordnen und sie deshalb zunächst den Besuch einer Arztpraxis scheuen. Das nun sollte den Gang zur ärztlichen Sprechstunde jedoch nicht auf Dauer verhindern.
Das große Interesse an Gesundheitsthemen und -portalen beweist, dass Auskünfte zur eigenen Gesundheit über das Internet den Mediziner deutlich verdrängt hat.
Als beliebte Seiten gelten netdoktor.de, apotheken-umschau.de, gesundheit.de, apotheken.de und bmg.bund.de/gesundheit, dem das höchste Maß an Seriosität zugesprochen wid.
Bei Eindeutigkeit und Zuverlässigkeit liegen onmeda.de, medizinlexika.de, sprechzimmer.ch, medizin-netz.de und rki.de, die Seite des Robert Koch-Instituts, weit vorne. Bei der Qualität überzeugen onmeda.de, mediknowledge.de und sprechzimmer.ch.

Als Kriterien für Qualität zählen Quellenangaben, Expertenaussagen sowie Verweise auf Quellen. Noch gilt das Gesundheitsportal mediknowledge.de als das am häufigsten besuchte.

Fazit: die Info im Internet sollte den Arztbesuch und die Beratung, Untersuchung oder Diagnose nicht ersetzen. Ein Dialog zwischen Patient und Doktor ist durchs Netz sinnvoll zu ergänzen und zu unterstützen.

Lebenslang gesucht: Der Partner fürs Glück…

Was für ein Glück, dass wir eines der populärsten Glücksbücher haben, die je in der Republik veröffentlicht wurden. Und so benennt uns Dr. von Hirschhausen gleich mit sieben Dingen über das Glück, dass “kein anderer Mensch dafür da ist, uns glücklich zu machen”. Somit [...] gibt es also auch “den Richtigen” unter sechs Milliarden Menschen fürs persönliche Glück nicht, weil es Perfektion nicht gibt. Weil wir sie aber trotzdem erwarten, halten wir den aktuellen Partner fest und suchen heimlich weiter…[...] Soweit die medizinal-soziale These über die ideale Beziehung.

Welche Wünsche haben aber Frauen und Männern und wie lautet der Text einer Kontaktanzeige, die tatsächlich Erfolg bei der Partnersuche verspricht?
Worauf achtet ein Mann, wenn er eine Frau das erste Mal trifft, und worauf achtet sie? Auch wenn beide es nicht planen, sie achten beide auf das Aussehen.
Und noch nicht mal eine Sekunde dauert es, um ein Gegenüber einzuschätzen. Aufs Erste jedenfalls! Wie jemand aussieht, bestimmt auch als erstes das Merkmal ‘partner-tauglich’.

Der erste Eindruck ist kaum noch mal zu drehen, weiß der Psychologe, für den ersten Filter.. Nur wen man die Person öfters sieht, kann ein erster falscher Eindruck revidiert werden. Man kann jedoch auch jemanden dann erst schöner finden, wenn ihn bei ähnlichen Interessen näher kennen gelernt haben.

Nun ist Männern das Aussehen wichtiger ist als Frauen, denen das gut gefällt, was Männer schätzen: Verlässlichkeit, Stabilität, Emotionen und situative Kompetenz, wenn der eine die des anderen braucht.

Wenn der Doc Golf spielt

Wer als Mann nicht die situative Traute hat, der wird wohl auch mal eine Kontaktanzeige formulieren müssen. Damit sich daraus Kontakte ergeben, sind Merkmale zum eigenen Status wichtig, während Frauen eher Merkmale des Aussehens beschreiben sollten. Beides erfüllt das Klischee, Frau sucht Arzt oder Anwalt. Am besten, beide spielen Golf. Dagegen sieht der arbeitslose Ingenieur eher schlecht aus, wenn er auch noch blond, blauäugig und jung und er nach guter Figur Ausschau hält.

Frauen, die mit ihrer Figur im Inserat hinterm Berg halten, erhalten demnach auch weniger Zuschriften. Weiß doch wieder der Psychologe über den Mann: es ist schlecht, wenn etwas fehlt! Nun ist leider an dem Sinnspruch, dass sich Gegensätze anziehen, eher nichts dran. Viel eher sucht man sich den ähnlichen Partner.
Denn Ähnlichkeit ist das Grundprinzip einer Beziehung, die lang funktioniert, weil das Konfliktpotential reduziert wird: wenig Divergenz und deshalb auch kaum ungewollte Kompromisse. Auch nicht bei der Sicht aufs Leben eben …
So kann ein positiver Mensch auch mit oder trotz politischer Einstellung mit dem Partner übereinstimmen, was als Gefühl für die Person sympathisch wirkt.

Gefühl und Liebe

Welches Phänomen nun zu welchen Konditionen zur Liebe führt, ist offen, denn auch wenn zwei zusammen passen, muss das mit dem “Verlieben” nicht eintreten.
Und doch haben Männer und Frauen gleiche Vorstellungen, dass eine gute Beziehung aus vier Komponenten besteht:
* aus emotionaler Nähe, aus Übereinstimmung,
einem gewissen Maß an Unabhängigkeit und schließlich dem Sex.

Wer in der ersten Phase auf unsere Partnerin fixiert ist, ist dies zunächst nützlich, weil man bereit ist auf den einzugehen. Man traut sich mehr zu und man unternimmt mehr, damit jeder jeden genauso gleichermaßen liebt.
Würde aber ein solches Gefühl gleich bleiben, wäre dies für viele andere Aufgaben hinderlich. Denn eine evolutorisch sinnvoll intensive Emotion, die der Paarbindung dient, darf später nachlassen. Das nun könnte Eifersucht in initiieren, die Männer verletzender finden als Frauen. Die nämlich finden die emotionalen Untreue dann als schlimm, wen er sagt, er fühle sich einer anderen ganz nah, er aber mit ihr nicht im Bett war… Wenn Männer beichten, lautet die Frage: Liebst du sie? Und die Männer fragen: Warst du mit ihm im Bett?
Eine mögliche untergejubelte Vaterschaft wäre für ihn nämlich ein ernsthaftes Problem, während sie “nur” die Bindungsbereitschaft verlöre, wenn er sich einer anderen zuwendet.

Bleiben oder neu suchen…?

War in den 50er Jahren Geschiedensein noch ein Makel, ist heute die finanzielle Absicherung von Frauen nach einer Scheidung meist besser, was einen eine unbefriedigende Beziehung wohl leichter beenden lässt. Und dann ist da noch die Erotik, die sich mit den Jahren abschleift…und das Internet womöglich Ersatz schafft… Da fehlen dann die Kompromisse zum Bisherigen.

Gefällt mir oder gefällt mir nicht, wird im Internet gleich mit dem sozioökonomischen Hintergrund geliefert; samt Bildung und Persönlichkeit.
Hierfür mussten alte Paare lange zusammenleben, und dies ist wohl das Geheimnis:
Wer 20 oder 30 Jahre verheiratet ist, der ähnelt sich über die plausible Erklärung gemeinsamer emotionale Erfahrungen; Hochs und Tiefs, die sich auch ins Mienenspiel beider eingraben. Und so mögen beide dann auch dieselben Speisen.

Fazit : Beziehung ist auch Arbeit, ohne die es nicht geht, und nach der man auch auf Rückmeldung wartet. Denn für eine gute Beziehungen wird oft übersehen, dass man dafür etwas tun muss.

Vitaler mit Knoblauch & Co.?

Einst turnte der grau-meliert bärtige Ilja Rogoff, eine kartonierte Werbefigur mit wohl russischer Abstammung, elektrisch angetrieben in so manchem Apotheken-Schaufenster, weil ihm die “Droge Knoblauch” wohl ein vitales Leben bescherte. Was zumindest die Knoblauchperlen versprachen, für dessen Einnahme er stand. Im digitalen Zeitalter hat das Gesundheitsportal phytodoc die Mythen rund um die alten Hausmittel aufgegriffen.

Wer Knoblauch und Zwiebeln auf eine Kette aufzieht und über Nacht um den Hals bindet, der hat nicht ein potentes Hausmittel gegen Vampire angewandt, viel eher ist dies nach der Internetseite „medvergleich“ hochwirksam gegen Schnupfen. Man sich aber auch Olivenöl oder eine eigens gemixte Majoranbutter in die Nase schmieren.

Wer dies für absoluten Nonsens, ja zweifellos für Quatsch hält, er irrt vielleicht doch. Denn skurrile „Gesundheitstipps“ übers Internet zu verbreiten, hat deutlich zugenommen. Ob derartige Ratschläge als gemeingefährlich gelten, muss offen bleiben. Denn noch immer gilt: Wenn ’s hilft, ok.!
Hilft es nicht, dann schadet es aber meist auch nicht.
Für den medizinischen Laien ist aber dann doch überraschend, dass die moderne Medizin positive Wirkung von sogenannten Hausmittelchen oft auch schon über klinischen Studien belegt hat.

Hartnäckiger Mythos: Vitamin C stärkt!

Es muss gesund sein, viel Zitrusfrüchte zu essen. Und auch Multi-Vitamin-Säfte sind selbst bei den Discountern der große Renner. Kiloweise Kiwis und Grapefruits muss man jedoch nicht in sich hinein stopfen, um gegen den Infekt gefeit zu sein.
Viel eher ist es so, dass “der” Deutsche das “hohe C” als Lieblingsvitamin in viel zu hoher Dosierung verzehrt. Schon die normale Nahrung allein reicht, um nach Empfehlung der Deutsche Ernährungsgesellschaft die Tagesration aufzunehmen.

Wer als Verbraucher zu Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) greift, meist dann, wenn die Nase läuft oder es im Hals kratzt, könnte sich die Ausgaben sparen.
Vitamin C hilft nämlich weder vorbeugend noch gegen eine klassische Erkältung. Für zwei Mediziner, den Australier Robert Douglas und den Finnen Harri Hemilä, ist dies aus deren aktueller Analyse von 55 klinischen Studien aus den vergangenen 65 Jahren längst klar.
Beide fanden keinen verlässlichen Hinweis darauf, dass eine erhöhte Vitamin-C-Zufuhr das Erkältungsrisiko verringere. Allenfalls bei einer Unterversorgung, die in Europa aber kaum vorkommen dürfte.
Dass Vitamin C positiv auf den Genesungsverlauf wirke, ist ebenfalls eher Mythos. Fleißige Vitamin-C-Einnahme schützt gerade mal in 8 von 100 Fällen bei Erwachsenen und in 14 bei Kindern. Eher also ein klassischer Erkältungs-Irrtum.

Kamille aufs Auge? Nein!

Wer statt an Grippe “nur” an Bindehautentzündung leidet, der kennt wahrscheinlich das Hausmittel, sich einen in Kamillentee getränkten Wattebausch aufs Augen zu legen. Das jedoch ist nach Ansicht des Schweizer Augenspezialist Gian-Carlo Daepp falsch.
Viel eher ist bei einer Bindehautentzündung das Reinigen der Augen mit klarem Wasser sinnvoll und meist auch noch angenehm.
Sich die Augen mit Kamillenwasser regelrecht auszuwaschen, verstärkt das Risiko, das der Proband allergisch reagiert, denn Kamillentee ist fürs Auge zu scharf und es reizt auch.
Bleibt noch offen, ob man sich bei Schmerzen im Ohr Öl rein gießen soll und ob Hühnersuppe wirklich bei allem hilft? Das mag der Einzelne entscheiden, wenn er weiter gelesen hat bei www.phytodoc.de/news/

Infos zur Gesundheit

Das Internetportal PhytoDoc bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern wissenschaftlich gesicherte und umfassende Informationen zu Gesundheit, Prävention, Naturheilkunde und Heilpflanzen.
Die Themen richten sich dabei sowohl an Patienten wie auch an Mediziner und Heilpraktiker.
Die PhytoDoc-Informationen sollen den Verbraucher unterstützen, Therapien und Präparate alternativ zu wählen, Symptome ganzheitlich behandeln zu lassen und dass diese insgesamt auf Vorsorge setzen.

Experte, Profi, Amateur oder doch nur Laie…

Längst weiß der Volksmund: Drei Experten, vier Meinungen, was aber auch für Juristen gilt, von denen drei der Spezies oft vier Auffassungen haben. Wer aber ist Experte und wie wird man einer. Wie auch wird man als Experte bekannt. Genügt es, nur gut zu sein, und wenn ja, worin. Oder muss die Welt dies auch noch erfahren…?

Und weil man um das Internet wohl als Experte nicht herum kommt, sind wir bei iposs vielleicht schon längst welche. Oder aber schon ganz sicher!
Das das WWW bietet eine ganze Palette interessanter Möglichkeiten, um sich als Fachmann ins Gespräch zu bringen. Die wichtigsten haben wir hier zusammengestellt.

Firma im Focus

Wer seine Unternehmen in welcher Branche auch immer, vorstellen will, der vergesse weder sich noch sein Team. Dabei sollte der berühmte ‘Focus’ auf das ebenfalls berüchtigte Expertenthema gerichtet sein. Wer dann noch Außenstehende zu Wort kommen lässt, Kunden, Geschäftspartner und Medien, die über einen berichteten, dann vermittelt deren Einschätzungen - kurze Auszüge mit Verlinkungen - den eigenen Status.
Auf der Titelseite dürfen dann auch gleich wichtige Zertifikate, Auszeichnungen, Titel und objektive Qualitäts-Indikatoren prangen: Expertenwissen wird quasi bereits bewiesen, und das auch durch Tipps, Anleitungen oder Seminarangebote zu speziellen Themen.

Blog halt mit!!

Wer regelmäßig Interessantes, Neues und Nützliches zu “seinen Themen” mitzuteilen hat, der soll nicht nur, der muss unter die Blogger gehen.
Blogs oder eben Weblogs, die als Internet-Tagebücher laufen, lassen meist hoch-wertig zu, dass ein Thema durch regelmäßige Beiträge aufgebaut und aus verschiedenen Aspekten betrachtet wird und Interessenten bindet.

Diese Weblogs erzielen Top-Rankings in Suchmaschinen und können mit vertretbarem Aufwand eingerichtet werden über kostenlose Software wie WordPress (www.wordpress-deutschland.org) oder Online-Lösungen einiger Spezialanbieter (www.webtagebuch.org ) oder Internethoster (Strato, 1&1) bei geringer monatlicher Gebühr.

Soziale Netzwerke

Wer als Entscheider in Unternehmen, bei Verbänden und Behörden oder auch als Journalisten kompetente Partner sucht, der kann sich längst auf Internet-Netzwerke wie Xing & Co. besinnen, wo sich Experten meist mit klarem Profil präsentieren und diese sich aktiv vernetzen.
Diese Beziehung kann als social network die Chancen auf neue, interessante Kontakte schaffen, wenn Profile gekonnt präsentiert sind. Doch Datenschützer warnen, und auch die Stiftung Warentest weiß im März 2010, dass bei US-amerikanischen Netzwerken wie facebook.com, linkedin.com und myspace.com „erhebliche Mängel“ in der Datensicherheit bestehen.

Wer weis wie geht…?

Expertenwissen im Fachgebiet einzubringen, ist auch über Internetforen und Experten-Suchmaschinen wie www.wer-weiss-was.de möglich. Wer hier anderen helfen kann, wird auch kleine bis größere Probleme lösen. Bei eigener Homepage des Experten kann dieser mit Links auf hilfreiche Informationen wie Anleitungen oder Checklisten hinweisen.
Das verbessert auch die eigene Platzierung in Suchmaschinen und wird oft auch nach Jahren von Surfern mit ähnliche Problem wieder aktiviert und aufgegriffen
Auf geht’s also zu Internetforen und zu den Themen Albino bis Zepedeus. I

Neugierig machen…

Die PR als eines der Mittel im Kommunikations-Mix des Marketing lässt zu, dass der Experte regelmäßige Pressemitteilungen zu wichtigen, aktuellen Themen seines Fachgebietes und er sich selbst ins Gespräch bringt.
Meldung sollten jedoch nicht nur an Medien versandt werden, die von des Experten erwählten Zielgruppen genutzt werden, viel eher sollten auch Presseportale wie www.openpr.de eingebunden werden.
OpenPR hält dafür ein komfortables Formular bereit, über das das Einstellen und auch das Lesen entgeltfrei ist. PR-Meldungen aus Expertensicht können demnach künftig auch über Suchmaschinen leicht gefunden werden.

Hey, was guckt denn [d]er…?

Männer sind Schweine. Männer sind wie Autoreifen: Ziemlich aufgeblasen, ohne Profil und stets bereit. Männer sind wie Pilze - die schönsten sind meist giftig. Und Männer gucken auch gerne Pornos. Alle?? Nein, aber viele und das gerne! Schlimm?? Für den Mann meist nicht. Schon gar nicht, wenn er häuslich alleine guckt. Denn nicht jeder, der Hand an sich legt, ist ein Selbstmörder…

Ob nun, wie im Frühjahr 2010 bei FrauTV präsentiert, Playboy-Heftchen und Peep-Shows jeden Mann interessieren und stimulieren, muss fraglich bleiben. Denn die wenigsten Männer haben ein Play-Boy-Abo und auf dem flachen Land auch keinen Zugang zu Peep-Shows.

Da stimmt schon eher, was wieder mal eine Studie ohne weitere Herkunfts-Bezeichnung abbildet: Internetportale machen Millionen-Umsätze mit Seiten, auf den kostenlose Pornoclips abgerufen werden können.
Das nun könne bedeuten, dass “die Jungs” (wie alt sind die denn?) Zugang zu nackter Haut haben, und dies von Pin-Ups bis zu Hardcore-Pornos immer und überall per Computer oder Smartphone. Smartphone? Haben alle “Jungs” ein solches…?

Ist dem “wissenschaftlichen Beobachter” der Zugang des Einzelnen zu Pornos noch egal, ist eine andere Frage bedeutend: Was passiert im Kopf des Porno-Konsumenten? An der Uniklinik Essen wollte man nämlich wissen, was im Hirn passiert, wenn 20 Frauen und Männer zunächst unerotische Handwerkervideos gucken und danach harte Pornos.
Der Magnetresonanztomograph (MRT) sollte dabei erkennbar machen, welche Regionen im Hirn durch die Pornos bei Männern und bei Frauen angesprochen wurden.

Fazit: auch wenn Männer wie Frauen gleichermaßen durch die Bilder erregt wurden, waren es doch die Männern, bei denen besonders viele Hirn-Regionen vermehrt angesprochen wurden, die für Emotionen zuständig sind.
Weniger jedoch im Großhirn fürs Denken und kognitives Handeln, was bedeutet, dass der Mann durch erotische Reize aktiv wird, da das Denken ausgeschaltet ist. Aha…! Und dabei macht er unter Umständen Dinge, die er gar nicht steuern kann. Mit Sicherheit ist das ein Zustand absoluter Entspannung. Warum nicht…?

Pornos sind phänomenal - wenn sie gefallen!

Als Allgemeinwissen gilt wohl längst: sexuelle Lust entsteht durch unterschiedlich sinnliche Reize, wie sehen hören, fühlen schmecken. Doch wenn Pornographie auch nur Bilder bietet - wenn auch mit Begleitgeräusch - , ist es auf jeden Fall der optische Reize im Gehirn, der sich mit “explosionsartiger Reaktionen” enthemmt.
Wirkt Pornographie damit auch positiv? Hat der Mensch davon einen Lustgewinn? Das nun hängt wohl davon ab, ob mit Absicht geguckt wird und ob sich diese Lust gar zu einem Suchtverhalten entwickelt.

Es gilt aber signifikant auch, dass Pornographie negativ beeinflussen kann, wenn unerfahrene Personen mit noch gültiger Zurückhaltung sich mit “extremen Spielarten oder Stellungen” konfrontieren oder konfrontiert werden. Diese Varianten, verbunden mit sexuelle Ausdauer, könne zu psychischem Druck und negativem Effekt führen.
Für jemanden, der sich gar häufig dem Konsum harter Pornographie widme, gebe es Hinweise, dass dies - je nach Inhalten - abstumpfe. Allerdings meinen die Experten, dass negative Folgen nur bei Menschen erzeugt würden, die zu Sucht, Kontrollverlust oder Aggressivität neigen.

Therapie und Aussprache

Ob bestimmte Bilder Männer besonders reizen, ist bislang als Studie noch nicht erhoben, weshalb pauschale Aussagen auch nicht gelten können. Doch will die Sexualtherapie wissen, dass es bei dem, was Männer anmacht, nicht immer auf ‘erotische Schönheit’ ankomme.
Klar dürfte sein, dass Männer von Brüsten, lasziven Positionen, drallen Körpern oder auch von besonders triebhaften Darstellungen erregt werden.
Wie nun, wenn die Lebenspartnerin nicht damit zurecht kommt, wenn sie bemerkt, dass ihr Mann Pornographie konsumiert? Ausrasten!? Weinkrampf!? Oder nur Betroffenheit?! Ist “Er” schon ein Schwein, wenn er junge Mädchen anguckt?

Da wird der Dialog zwischen den Partner wichtig und de Mann muss sich wohl erklären, warum er die pornographische Stimulation braucht. Meist hat nämlich die pornographische Begierde mit seiner ‘Liebe’ und seiner Treue zur Partnerin nichts zu tun, so die Mannsbilder, wenn sie denn antworten…
In der Krise ist jedenfalls über die gemeinsame Sexualität zu sprechen. Schließlich steht fest, dass Beziehungen mehr denn je durch Pornographie geprägt werden, weil viele Möglichkeiten gegeben sind, diese Wünsche auszuleben.

Stört also die virtuelle Welt die reale Sexualität, ist die Beziehung schräg geworden. Da kann es gar zu Impotenz oder Fehlverhalten kommen, die der Konsum an bebilderten oder bewegten Pornos ausgelöst haben. Therapie kann jedoch meist helfen…

Frauenarbeitsplätze contra ‘Minimal-Prinzip’ !

Wie konkret ist ‘Familienfreundlichkeit’ ein harter Wettbewerbsfaktor?

Ohne es zu wissen, darf angenommen werden, dass wenigstens 30 Tage eines jeden Jahres irgendwie als “Internationaler Tag” für irgendetwas gelten. Der 15. Mai - viele haben es bislang nicht gewusst - ist Internationalen Tag der Familie. Dazu würdigt dann auch Bundesfamilienministerin das Engagement ‘lokaler Bündnisse’ für eine familienfreundliche Standortpolitik. Nur, wer kennt diese Bündnisse und wo gibt es diese?

Da liegt dann auf der Hand, dass aus Anlass des Internationalen Tages der Familie dann die “Lokalen Bündnisse für Familie” zu einem bundesweiten Aktionstag einladen. Motto: “Wir gewinnen mit Familie”.

Wer aber ist “wir”, wenn an über 340 Orten in Deutschland “lokale Aktivitäten” präsentiert werden, wie Familie und Beruf vereinbar sind und besonders familienfreundliche Unternehmen ausgezeichnet werden?

Somit bleibt es ohne bewusst wahr genommene Berichterstattung in den Medien wohl dabei, dass immer mehr Berufstätige einen Arbeitsplatz suchen, der zulässt, Familie und Beruf vereinbaren zu können. Und weiter?
Geht es doch nicht nur um Kinder, sondern in zunehmendem Maße auch um die Zeit, die für die Pflege von Angehörigen” benötigt wird. Ein Problem, das sehr wohl auch beim Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend so gesehen wird.

Unternehmensprinzip ist Minimal-Prinzip

Wieviel Recherche ist aber erforderlich, um diejenigen Unternehmen und Kommunen zu erkennen, die aktuell - und ohne Blick auf die Kosten - in familienfreundliche Projekte investieren? Wohl wissend, dass man nicht nur an Image gewänne, sondern auch die demografische Entwicklung und den Arbeitskräftemangel besser bewältigen könnte. Wen man nur als Einzelner oder eben als Einzelne Einfluss hätte auf eine Familienfreundlichkeit, die heute nicht nur Kindergarten-Platz heißt, sondern auch Finanzierung, Betreuungszeiten und Gebühren. Wie aber ist dies ein “harter Wettbewerbsfaktor” und wer muss den erkennen…?
Der “Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010″ gäbe zu erkennen, so die ministerielle PR, dass immer mehr deutsche Firmen trotz Wirtschaftskrise auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie setzten.
Wieviele Unternehmen aber befragt wurden, von denen 93 Prozent bereits familienbewusste Maßnahmen eingeführt haben sollen, bleibt für den abhängig Informierten oder eben Uninformierten offen.
Geht es tatsächlich aufwärts, gar als “großer politischer Erfolg”? Und der auch über die Lokalen Bündnisse?
Ist doch die Initiative ‘Lokale Bündnisse für Familie’ erst 2004 geboren worden, was seither eine familiengerechte Infrastruktur vor Ort auch den Ausbau der Kinderbetreuung auch für Kinder unter drei Jahren unterstützen sollte. Sind aber die Kommunen dazu auch ausgestattet?
Als Schlagwort-Szenario liest sich das nämlich toll: Die Stärke der Bündnisse ist, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an einem Strang ziehen. Genau das brauchen wir, so die Ministerin Schröder.

Das macht dann: 13.000 Akteure, 615 Bündnisse mit 5.000 Unternehmen in rund 5.200 Projekten. Bei vier von fünf Bündnissen sind Unternehmen, Kammern oder Wirtschaftsverbände aktiv, fast alle der bundesweit 80 Industrie- und Handelskammern sind Partner in einem Lokalen Bündnis.

Was aber hat Gerlinde Lehmann davon ? Sie ist 32, geschieden, 2 Kinder (3 und 8), alleinerziehend, monatliches Einkommen als Verkäuferin netto 1220 Euro, wohnhaft in XYZ…
Doch der Ort XYZ ist nicht auf der Aktions-Orts-Liste drauf!

Weitere Informationen zum Aktionstag der Lokalen Bündnisse für Familie und zur Initiative auf www.aktionstag2010.de und www.lbff.de

Hey, Freak! Pass’ auf dein Hirn auf!

Machen Internet und PC-Spiele tatsächlich schlau?

Was weiß der Mann über seine Tumeszenz? Wobei hilft oder half ein Askari? Wie hieß Winetous Schwester? - Früher lasen die jugendlichen Deutschen Bücher und wussten noch mit der Laubsäge umzugehen. Heute weiß man über die Studie der Stiftung Lesen, dass ein Viertel von 100 Deutschen 2008 gar kein Buch in der Hand hatte. Da archiviert man noch alte Video-Mitschnitte und hüllt auch DVD’s im Regal so ein, als ob es Bücher wären. Dafür ist der Ordner der guten bis sehr guten Internet-Adressen für Schnäppchen-Käufe und Billig-Reisen übervoll…

Computer, Internet und der MP3-Player fordern das Gehirn, könnte man meinen. Doch wie ist es mit der Denke? - Glaubt man Studien, dann steigern das Surfen und die PC-Spielen die visuell-räumliche Vorstellung und der Einzelne wird aufmerksamer. Wirklich? Denn andere kognitive Fähigkeiten könnten durchaus dezimiert werden.

So sind es die Kritiker, die betonen, dass die aktuelle Entwicklung das Individuum eher schädigt. Wer sich online wohl fühle, der sei auch real nur auf der Jagd nach schnellen, leicht verdaulichen Infos.
Wer hektisch am Computer spiele, der verkürzt als Kindern und Jugendlicher die Phase, für die er sich konzentrieren könne. Auch in der Schule.

IQ 46 - vier für den Hund!

Was hatte sich der Fahrzeughalter wohl gedacht, als er für seine Frau den Zweitwagen mit dem Kenzeichen NN- IQ 46 anmeldete? Ist doch der durchschnittliche Intelligenzquotient (IQ) in den vergangenen 60 Jahren weltweit gestiegen, was man mit “Flynn-Effekt” benannt hat.

Was aber hat über Jahrzehnte das Denkvermögen beflügelt? Waren es die besseren Lehrer, die längere Ausbildung oder auch die bessere Ernährung? Auf alle Fälle ist die zunehmende Technisierung im Alltag zu nennen, die uns zwingt, immer wieder Neues zu lernen.

Wie nun hat die Intelligenz zugelegt? Studien aus 2009 ergaben, dass die Entwicklungspsychologie einen IQ-Zuwachs bei nicht-sprachlichen Aufgaben bemerkt hat.
Die zu lösen, fordert ein hohes Maß an “figuraler Intelligenz”, was den Probanden abverlangt, komplexe Muster miteinander zu vergleichen oder geometrische Figuren geistig um deren Achsen zu drehen. Verbale sei der Trend weniger eindeutig, obwohl sich der durchschnittliche Grundwortschatz in den letzten Jahrzehnten vergrößert hat, dafür aber immer weniger abstrakte Begriffe verstanden werden. Schuld haben das Fernsehen und die mangelnde Leselust.

Multitasking: Reden beim Essen…

Wen dem so sein sollte, sind also die Bildschirme nicht allzu schädlich für das jugendliche Hirn. Mag sein, dass der mediale Konsum den Nachwuchs gut auf den modernen Alltag vorbereitet. Eine Folge davon könnte das “Multitasking” bei Arbeitnehmen sein, was auch erwartet wird. Schon 2005 fand man heraus, dass Computerspiele diese Fähigkeit fördern. Darunter Kopfrechnen, Buchstabenfolgen merken und auf visuelle oder akustische Reize achten.

Das erklärt die Rolle des PC-Spielers, wenn dieser Spielfiguren bewegt, Gegner angreift, auf unvorhergesehene Ereignisse reagiert, er seinen Gesundheitszustand sowie seine Munitionsvorräte im Blick behält und er im Hinterkopf noch strategisch an den nächsten erreichbaren Level denkt.
Alles ziemlich typisch für das Anforderungsprofil im öffentlichen Dienst, bei der Bahn, im Baumarkt oder beim Multi-Tasking im Call-Center. Also, Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen: Spielt am PC!

Wie du mir, so ich dir…

Was aber ist Schwarzarbeit?

Wer eh nicht aus “Schaffhausen” kommt und auf gegenseitige Hilfe, wobei auch immer, keine Lust hat, für den ist es am einfachsten: er leistet überhaupt keine Gefälligkeitshilfe. Da aber Freundschaften, Nachbarschaft und auch Bekanntschaften zu pflegen sind, ist kaum vorstellbar, dass man jemanden bei dessen privaten, meist baulichen Vorhaben nicht doch hilft. Alles andere wäre nämlich lebensfremd.

Drum, so diejenigen, die ein Auge drauf haben, weil ihnen als Handwerker Umsätze nicht vergönnt sind, ist eine Abgrenzung sinnvoll, ab wann man(n) in die “Gefahrenzone Schwarzarbeit” kommt.
Ob dem Kumpel das Auto reparieren oder beim Renovieren mit anfassen - so mancher hilft tatsächlich gern. Wer aber beruflich als Handwerker gilt, sollte darauf achten, dass er nicht zum “Schwarzarbeiter” wird.

Was erlaubt ist!

Wer ein gewerbliches Unternehmen führt, der kann - wie jedem Geschäftspartner - auch Nachbarn, Freunden, Verwandten eine Leistung mit Rabatt und Skonto anbieten. Der Nachlass darf aber nicht so hoch sein, dass nicht mindestens die Selbstkosten gedeckt sind und es muss eine ordentliche Rechnung gestellt werden.
Liegt der Preis der Leistung unter dem Wert der Selbstkosten, greift die Mindestbesteuerung nach Paragraf 10 Umsatzsteuergesetz. Dann nämlich verlangt das Finanzamt nachträglich vom Betriebsinhaber mehr Umsatzsteuer, die aber dem Nachbarn nicht nach belastet werden kann. Da bleibt man also besser im Rahmen des auch sonst auch üblichen Rabatts..

Privat fließt meist kein Geld

Wer privat mit Hand anlegt, der darf nach Paragraf 1 Schwarzarbeits-Bekämpfungs-Gesetz einer ganzen Reihe von Personen kostenlos oder gegen ein geringes Entgelt helfen.
Das sind dann der/ die Verlobte, der Lebenspartner, Verschwägerte gerader Linie (also Eltern-Kind), Geschwister, Nichten und Neffen, Ehegatten der Geschwister und Geschwister der Ehegatten, Onkeln und Tanten, Pflegeeltern, Pflegekindern, anderen Personen und Nachbarn, sich selbst, Angehörigen und anderen unentgeltlich oder im Neubaugebiet auch auf Gegenseitigkeit mehrerer Baustellen.

Doch Vorsicht! Der private Einsatz darf nicht auf Gewinn gerichtet sein. Da eine solche Trennung Betrieb-Privat beim Unternehmer schwierig ist, sollte man vor der Leistung den Steuerberater oder Rechtsanwalt fragen.
Je näher man den Personen steht oder je näher man bei denjenigen wohnt, denen man helfen will, desto eher wird Gefälligkeit oder Nachbarschaftshilfe angenommen.

Was nicht erlaubt ist!

Gewerbliche Leistung als private zu erklären, ist dann nicht möglich, wenn Mitarbeiter, Fahrzeuge, Werkzeuge einer Firma eingesetzt werden und die Leistung nicht oder zu gering abgerechnet wird. Das bedeutet Schwarzarbeit. Außer einer Strafe folgen Nachzahlungen bei den betrieblichen Steuern, bei der Lohnsteuer und bei den Sozialabgaben.
Doch auch wer Angehörigen oder Nachbarn privat gegen reguläre Bezahlung hilft, ohne dies als Einkunftsart bei der Steuererklärung anzugeben, arbeitet schwarz. Dies gilt auch, wenn die Nachbarn später im Gegenzug gegen Bezahlung helfen.

Im Netz ist viel zu finden

Wer genauer wissen will, wie Schwarzarbeit gesetzlich definiert wird, wer wissen will, wie der Zoll vorgeht und wie Privatkunden von Aufträgen gegen Rechnung profitieren, für den sind diese Links informativ!

www.gesetze-im-internet.de/schwarzarbg_2004/index.html
Das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG, Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung) zum Nachlesen.

www.zoll.de
Die Bundeszollverwaltung ist für die Bekämpfung der Schwarzarbeit zuständig. Verschiedene Infos zum Thema sowie aktuelle rechtliche Neuerungen findet man unter FKS (Finanzkontrolle Schwarzarbeit)

http://www.fm.nrw.de/allgemein_fa/steuerzahler/aktuelles/haushaltsnahe_dienstleistungen/index.php
Dort findet man den Download zum Thema „Steuerliche Absetzbarkeit von Haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen“, der die jüngsten Änderungen berücksichtigt. Auch beim Zentralrat de Deutschen Handwerks gibt es dazu einen Flyer.