Monatsarchiv: Februar 2008

Ein Neues Grundrecht: Das neue Testament des Grundgesetzes!

Ein Kommentar von Gisela B. Laux

Ich bin ein Kind der 60er Jahre. Das Grundgesetz wurde 1949 vom Parlamentarischen Rat der Bundesrepublik Deutschland verabschiedet und ist nach der so genannten Wiedervereinigung 1990 zur Verfassung des “gesamten Deutschen Volkes” geworden.

Gerade die ersten Paragraphen unserer Verfassung garantieren uns Gleichheit. Niemand darf aufgrund seiner Herkunft oder seines Geschlechtes benachteiligt werden.

Uns ist auch das Recht auf Arbeit garantiert.

Trotz dieses Grundgerüstes, das uns Schutz und Ordnung garantieren soll, war es immer wieder notwendig, weitere Verstrebungen einzubauen, um dem Verfassungsgebäude Stabilität zu geben.

So durften Frauen 1949 noch gar nicht wählen und wurden Homosexuelle noch in den 80ern schwer bestraft. Zum Beispiel mit Berufsverbot. Ein schwuler Lehrer? Das durfte einfach nicht sein. Erst 2006 wurde ein allgemeines Antidiskriminierungsgesetz eingeführt.

Ein Gebäude muss gepflegt werden. In jedem Mietvertrag ist vereinbart, wer welche Reparaturen übernimmt. Meist sind die Schönheitsreparaturen die Belange der Mieter, und Alles, was fest installiert ist, muss vom Vermieter instand gehalten werden. Also Alles, was zum Gebäude selbst gehört.

Die Verfassung soll auch die Freiheit der Bürger (der Mieter) gewährleisten. Freilich in dem Rahmen, dass Keiner die Freiheit eines Anderen (Mieters) beschränkt.

Jetzt haben wir Bewohner, wir Bürger, wir Wähler dieses Landes, der Bundesrepublik Deutschland begriffen, dass nicht wir selbst es sind, die für die Sanierung des Grundgesetzes verantwortlich sind. Wir dürfen es nicht. Wir müssen vertrauen und die Gesetze einhalten.

In den späten 80er Jahren habe ich hautnahe gespürt, wie es sich anfühlt, von dem Freistaat Bayern aus 1% der Bürgern dazu ausgewählt zu sein, innerhalb der Volkszählung differenzierte Angaben über mich zu machen. Das Anschreiben war freundlich. Ja, ich sollte mich geehrt fühlen, zu den erwählten 1% zu gehören. Die Fragen waren mir befremdlich, studierte ich doch gerade am Geschwister-Scholl-Institut Politikwissenschaften mit Schwerpunkt “Demokratisierung” und “Europapolitik”. Alles, was mir gerade durch das Studium an den Errungenschaften unseres Landes bewusst wurde, stellte ich mit dem Erhebungsbogen in Frage.

Es war doch die DDR, in der der Bürger ausgehorcht und bespitzelt wurde. Nicht “unsere” Bundesrepublik! Ich konnte mich doch nur verlesen haben, als ich las, dass ich bestraft würde, wenn ich den mehrseitigen Fragebogen nicht ausfüllen würde. Meine Nachfrage ergab, dass ich verpflichtet sei, dieser Aufforderung fristgerecht nachzukommen.

Allerdings entdeckte ich, dass ich meinen Namen, der an perforierten Zetteln an jedem Blatt der Fragebögen angebracht war, entfernen konnte. Das tat ich, beantwortete nicht jede Frage und sendete meine Pflichterfüllung fristgerecht ab.

Die Praxis lehrt uns entschieden mehr als die Theorie! Der “gläserne Mensch” war geboren.

Wir gewöhne uns indess an immer mehr: Wir tragen Namen und Zahlen. Wir haben Kreditkarten, Paybackkarten, Monatskarten, eine Sozialversicherungsnummer, mindestens eine Steuernummer, Bonuskarten mit unseren Daten, eine Fahrerlaubnis, einen Fahrzeugschein, eine Krankenversicherungsnummer, Kundennummern von Telekommunikation, von Providern…Ja, jetzt kommen wir der Sache näher.

Das Internet ging aus dem 1969 entstandenen Arpanet hervor, einem Projekt der Advanced Research Project Agency (ARPA) des US-Verteidigungsministeriums. Es wurde zur Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen benutzt. Ziel des Projekts war zunächst, die knappen Rechenkapazitäten sinnvoll zu nutzen, erst in den USA, später weltweit.

Der schärfste Verfechter für “Onlinedurchsuchungen” war und ist Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU): “Terroristen nehmen keine Rücksicht auf unsere Debatten. Daher mein Drängen, die Online-Durchsuchung für Terror-Computer schnellstmöglich in das Gesetz zu nehmen”. “Bundestrojaner” sollen die virtuellen Blauhelme heißen. Das macht Datenschützer unwirsch.

Das Verfassungsgericht hat nun den Beschluss gefasst, dass “Online-Durchsuchungen” auf PC’s (Personal Computern) legitim sind.

Was bedeutet der Begriff “Online-Durchsuchung”? Diese Frage kann schon einmal von der Theorie her vielseitig beantwortet werden. Ein Computer-, beziehungsweise IT-Spezialist, ein Online-Experte wird andere Antworten geben als ein Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes. Herr Schäuble sagt, Onlinedurchsuchung nur, wenn “Gefahr im Verzug” ist. Das kann Interpretationssache sein.

Die Richter des Verfassungsgerichtes jedenfalls beteuern, sie wollen nicht “leichtfertig” in unsere Grundrechte eingreifen, wobei der “Kernbereich privater Lebensgestaltung” relativiert wird.

Wie genau? Fest steht, dass Online-Durchsuchungen “neue technische Methoden allgemeiner Überwachung” mit dem Nebeneffekt “Ausweg aus personeller Knappheit” sein sollen.

In diesem Zusammenhang stehen schon die nächsten Entscheidungen aus Karlsruhe vor der Türe: Automatisierte Erfassung von Autokennzeichen.

Das Neue Grundrecht: Das klingt wirklich nett. Bei soviel Beschneidung von Grundrechten kann unsere Verfassung bald ihr Testament machen. Wer sind dann die Erben?

Gisela B. Laux

Solidarität statt Glamour: Hochdotierte US-Stars sagten Teilnahme am Golden Globe ab

Hochdotierte Stars wie Julia Roberts, Tom Hanks und der in armen Ländern sozial engagierte George Clooney sagten ihre Teilnahme am Golden Globe ab. An die Stelle dieses traditionell äußerst glamourösen Events trat nun eine einfache Pressekonferenz. Am 25.02. werden – so ist es geplant - die Drehbuchautoren, die ihren Streik am 13.02.08 beendeten einen neuen 3-Jahres-Vertrag unterzeichnen.

3.775 Autoren und somit knapp über 92% haben sich auf Empfehlung des Vorstands der Autorengewerkschaft WGA (Writers Guild of America) mit dem neuen Vertragsangebot anfreunden können.

Der Anlass des Streiks war die geringe Vergütung, die sie als Autoren gigantischer Hollywood-Projekte, wie man die Filme korrekterweise bezeichnen muss, erhielten. Laut des neuen Vertrages werden die Honorare und besonders auch die DVD-Tantiemen angehoben.

Wenig erfreut über den Streik waren die Filmverleiher und die Veranstalter diverser Events. Den Berichten der Los Angeles Times zufolge soll ein Schaden des etwa hunderttägigen Streiks in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar entstanden sein.

Offenbar gingen die Sympathiepunkte der Stars in dem Projekt Streik dieses Mal nicht an die Lobbyisten, sondern an die Streikenden.

Wenn man bedenkt, dass ein Star für einen Film ein Honorar von einer 2-stelligen Millionen-$-Dollar-Summe pro Film erhält, ist die Solidarität ein Zeichen des Respekts vor den Menschen, ohne die der „Stoff“ für Filme gar nicht kreiert würde.

Was verwundert, ist dass der Streik nicht im Wahlkampf der aktuellen Präsidentenkanditaten thematisiert wurde. Mehr noch: Die Kandidaten gingen dem Thema aus dem Weg. Möglicherweise sei das Thema zu „touchy“, also zu heikel, so „tv-guide“ im November des Jahres 2007.

Da die USA in vielen Bereichen des Lebens der Industriestaaten Trendsetter sind, verbleibt uns, zu beobachten, ob in unserem kleinen Land Autoren ähnliche Erfolge künftig feiern können.

Weniger Glamour und dafür klare Solidarität: Das ist allemal der richtige Weg versus dem immer währenden Gleichmut.

“Der größte Steuerskandal!”

Steuerfahnder klappern tausende von Steuerhinterziehern ab.

Es soll der größte Steuerskandal schlechthin sein. Während Zumwinkel den Hut bei der Post genommen hat, hat ein anonymer Lieferant eine brisante CD mit einer Liste von etwa tausend Steuerhinterziehern an den Bundesnachrichtendienst (BND) verkauft.

Das höchste Strafmaß für Steuerhinterziehung beträgt 10 Jahre ohne Bewährung. Ob Herr Zumwinkel auf diesem Level zur Rechenschaft gezogen wird? Frau Merkel vermutet, dass es vielen Menschen jetzt so ginge wie ihr. Das habe sie sich nicht vorstellen können. Möglicherweise gibt es diesbezüglich sogar eine gewisse Kongruenz in der Bewertung soviel real gelebter Skrupellosigkeit.

In der hohen Politik äußert man derzeitig angeblich uni sono: „Die Elite versagt, und die Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft erodieren“.

Das ist sehr vornehm ausgedrückt!

Während Herr Zumwinkel vermutlich mit einer Geldstrafe durchkommen wird, zittern der Lieferant der CD mit dem „heißen Datenmaterial“ und die Gelisteten. Der Lieferant fürchtet um sein Leben und hat bereits einen Bodyguard. Ein schwacher Trost für soviel…Courage!?

Solange nicht bekannt ist, wer die CD von A zum BND gebracht habt, kennt man dessen Motiv nicht.

Finanzminister Steinbrück mag wohl die Gunst der Stunde nicht verpassen und spricht zum Volk: „Das ist kein Kavaliersdelikt. Das ist kriminell. Und dessen muss sich jeder Bürger bewusst sein!“

Deutschland: Ein Land, in dem tiefste Moral-Appelle an tiefste Moral-Abgründe scheitern. Ein Land der Gegensätze, Widersprüche und ungläubigem Staunen.

Gisela B. Laux

Alle privaten Winkel des Postchefs Klaus Zumwinkel werden durchsucht

Er ist ein Mann mit Ecken und Kanten, der reichlich Winkelzüge in der deutschen Wirtschaft gesetzt hat. In einer Razzia werden nun alle Ecken, Kanten und Winkel in seinem Haus und seinem Büro durchsucht.

Es liegt gegen ihn ein Haftbefehl wegen Steuerhinterziehung vor. Die Glocken des Fürstentums Liechtenstein, des „souveränen Zwergstaats im mitteleuropäischen Alpenraum“ (Wikipedia) läuteten und Zumwinkel brachte eine erhebliche Eurosumme im zweistelligen Millionenbereich dorthin, am Fiskus vorbei. Das geht, wenn man Zumwinkel ist.

Dem Mann ist zuvor schon Vieles gelungen, was durchaus nicht nur polarisiert. Kaum ein Mann ist in so vielen Aufsichtsräten Mitglied wie er. In die Nähe dieser Quantität rückt allenfalls der Boss der Deutschen Bank, Herr Ackermann.

Einige der zumwinkel’schen Posten und Auszeichnungen seien hier in der Manier eines Curriculum Vitae aufgezählt:

Beruflicher Werdegang:

  • 1974 – 1984: „Mc Kinsey“*, zuletzt als Senior Partner.
  • 1990: Chef der „Deutschen Bundespost Postdienst“
  • 1995 bis heute: Vorstandsvorsitzender der „Deutschen Post AG“.
  • Zudem ist er noch Aufsichtsratsvorsitzender der „Deutschen Telekom AG“ und der „Postbank AG“. Des weiteren ist er Vorstandsmitglied bei „Deutschen Lufthansa“ und dem Reise- und Kaufhauskonzern „Arcandor.”

Auszeichnungen:

  • 2000: Auszeichnung mit einem Bambi
  • 2002: Titel des „Sprachpanscher des Jahres“ vom „Verein Deutsche Sprache“
  • 2003: Wahl zum Manager des Jahres vom „Manager Magazin“
  • 2007: Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen

Der „letzte Daxsaurier“, der “Herr über Post und Telekom“ hält sich heute zunächst mit Kommentaren zurück. Der Haftbefehl ist nur „vorsorglich“ ausgestellt worden, Zumwinkel ist noch ein freier Mann. Aus umfangreichen Aufzeichnungen eines Liechtensteiner Geldinstituts soll hervorgehen, dass der Post-Chef bereits überlegte, sein Vermögen auch nach Asien oder auf die Cayman-Inseln zu verlagern. Gegen einen Familienangehörigen Zumwinkels wird bereits seit Sommer vergangenen Jahres wegen Steuerhinterziehung ermittelt. (laut welt.de) In diesem Fall soll es um Millionen in Liechtensteiner Stiftungen gehen. Eine anonyme Anzeige hatte dieses Steuerverfahren ausgelöst.

Sein letzter in der Öffentlichkeit bekannter Coup: Kurz nach der Einigung über den von ihm maßgeblich geforderten Mindestlohn in der Postbranche nutzte er den Kursanstieg der Post-Aktie und erlöste aus 200.000 Aktienoptionen rund 4,73 Millionen Euro!

Klaus Zumwinkel wollte dieses Jahr in Rente gehen.

* McKinsey hat die Sozialgesetze (im Volksmund: „Hartz-IV-Gesetz) mit konzipiert

2008: Jahr der Mathematik

Mathe ist nicht trocken: Ein Schiff wird kommen… und uns den Mund mit Mathematik wässrig machen

„Dass Mathematik bunt, vielfältig, spannend und herausfordernd ist, das kann kein Berufsberater vom Arbeitsamt vermitteln.“ (Zitat des Kolumnisten Günter Ziegler, zugleich Professor an der TU Berlin und dem Matheon und Koordinator des Jahrs der Mathematik)

Ich liebe dieses Zitat, zumal es auf humorvolle Weise nur die halbe Wahrheit sagt; denn mir ist nicht bekannt, dass ein Berufsberater irgendeines Arbeitsamtes so qualifiziert ist, dass er ein guter Wegweiser für berufliche Orientierung ist. Und die Mitarbeiter der sogenannten Arbeitsgemeinschaften, die Menschen einen Arbeitsplatz vermitteln sollen, heißen Fallmanager, was Alles und Nichts aussagt.

Darum kommen wir jetzt zum Thema Nummer Eins für alle Wissenschaftsbegeisterten: Das Wissenschaftsjahr 2008 ist der Mathematik gewidmet, der Mutter überhaupt aller Naturwissenschaften.

„Non scolae, sed vitae discimus!“ Als Altphilologin und ehemalige Schülerin eines humanistischen Gymnasiums wollte man mich unentwegt mit diesem geradezu mahnenden Spruch motivieren. „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“. In Neudeutsch heißt der Originalspot nun: „Du kannst mehr Mathe als du denkst“.

Als Sprachwissenschaftlerin bemerke ich in diesem Motto einen groben Widerspruch in sich, ein sogenanntes „Oxymoron“. Denn ich kann ja nicht etwas können, ohne dabei zu denken.

Als Werbetexterin wiederum muss ich bekennen, dass dieser Spruch aus rhetorischen Gründen richtig clever ist. Denn durch diesen Widerspruch wird mir etwas suggeriert, was ich nicht einsehen kann (lateinisch: intellegere: einsehen, verstehen). Ich kapituliere und glaube.

Der Spruch erinnert mich aber auch an eine Erkenntnis: Mir werden lebenslang die meisten Gebiete der Mathematik verschlossen bleiben. Aber, wenn ich mal etwas Mathematisches verstehe, versetzt mich dieses Erfolgserlebnis in schiere Euphorie. Ein unangekündigter Mathetest, und machen wir uns da einmal nichts vor, wir Meisten, die wir kaum etwas davon verstanden haben, war ein richtiges Druckmittel. Mathelehrer waren gefürchtet. Und sie genossen es auch noch.

Es gibt zwei Frauen, die uns vermitteln wollen, wie notwendig Mathe ist, als Grundlage für so ziemlich alle beruflichen Betätigungen, selbst Schöngeistige, und dass es auch noch Spaß macht. Diese Frauen können mindestens einmal optisch (Ja, auch für die Lehre der Optik soll Mathe eine solide Grundlage bieten) nicht gegensätzlicher sein:

Unsere Kanzlerin Angela Merkel und das aktuelle Germany’s next und noch Topmodel Barbara Meier. Letztere besticht durch wunderschönes, langes, glänzendes, hellrotes Haar und eine sanfte Stimme und ist Mathematikstudentin mit Modelpause.

2008 ist ein Schaltjahr und es bietet so ausreichend Zeit, es mit Events rund um das Thema Mathematik zu füllen. Auf der Hauptseite www.jahr-der-mathematik.de kann man sich rundum die Wettbewerbe, das oben erwähnte Schiff, das von Mai bis September im Dienste des Themas mit einigen Spielen unterwegs ist, die Initiatoren und Sponsoren informieren.

Ja, und Frau Merkel spricht zu uns in einem Podcast und versucht die Besucher der Website in dem alten Non-scolae-sed-vitae-discimus- bzw. Du-kannst-mehr-Mathe-als-du-denkst-Stil auf Mathe anzufixen. So bringt sie Worte wie „spannend“ und „anregend“ ins Spiel. Attribute der Mathematik.

Das ganze läuft nicht ohne Hintergedanken ab, denn sonst gäbe es keine Sponsoren, die vordergründig nur Eines wollen: Bildung, besonders Mathe schmackhaft machen. Frau Merkel drückt es noch pathetischer aus: Der Standort Deutschland soll als Universitäts- und Schulstandort attraktiver werden. „Viele junge Leute mögen mehr Chancen in der Mathematik in diesem Jahr, als sie es vorher getan haben.“, so sagt sie es im Podcast. Der Konjunktiv „mögen“ zeigt uns, dass sie einen Wunsch äußert.

Museen haben es längst praktiziert, das Mitmachen. Und da es sich bewährt, auf diese Weise einen Menschen von mehr passiven Betrachten in die Aktivität zu ziehen und somit eine Identifikation zu erreichen, wird das auch von den Veranstaltern des Jahrs der Mathematik praktiziert. So ziemlich jeder – außer meiner Wenigkeit, aus zu hohem Wissensmangel im Bereich Mathematik – kann „Mathemacher“ werden und sich so auch abbilden lassen. Ja, er bekommt sogar als dieser ein Emblem für seine E-Mails.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht: Ich werde mich nicht in die erste Reihe eines Matheevents als Mitspielerin begeben. Denn ich finde Blamagen heute zu der Zeit als Schülerin überproportional peinlich.

Gibt es den Begriff „überproportional“? Ich habe gegoogelt. Es scheint ihn zu geben. Und schon habe ich mich als Autorin mit Mathe befasst. So schnell erwischt es Einen. Das Fieber der Mathematik! Touchée!