Monatsarchiv: März 2009

Aktionsprogramm “Sicher leben im Alter”

In den Lokalzeitungen sind die Schlagzeilen dann doch auch häufig: Seniorin geprellt….. Handtaschenraub am hellen Mittag … Betrug an der Haustür… In der Pflege verdurstet! - Doch eigentlich leben Seniorinnen und Senioren in Deutschland sicher. Wenn da nicht die Rest-Risiken wären, dass hoch betagte Menschen Opfer krimineller Energie anderer würden.

Hierzu soll die Studie “Kriminalitäts- und Gewalterfahrungen im Leben älterer Menschen” des Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen im Auftrag des Familienministeriums erste Ergebnisse bringen, die sich in Kooperation mit der Deutschen Hochschule der Polizei über das Aktionsprogramm “Sicher leben im Alter” einstellen sollen. Die Laufzeit hierfür: drei Jahre bis Ende 2011.

Eigentlich, so die bürgerliche Vorstellung, kann man in Deutschland auch als älterer Mensch angstfrei leben. Kein anhaltender Grund also, zum Opfer von Verbrechen zu werden, so auch die Erwartungshaltung im Bundesfamilienministerium. Mut macht dort, dass die meisten Älteren im Ruhestand schon aufgrund ihrer Lebenserfahrung meist vorsichtiger sind und weniger Risiken eingehen.

Dabei darf aber nicht ausgeblendet werden, das trotzdem zahlreiche Senioren so manches Mal zum Opfer krimineller Taten werden. Deshalb soll das Aktionsprogramm eine neue ‘Kultur des Hinschauens und Handelns’ schaffen, weil ältere Menschen den besonderen Schutzes in der sozialen Gemeinschaft brauchen.

Nur Statistik darf keine Angst machen
Nach neuesten Erkenntnissen ist die subjektive wie objektive Sicherheitslage für die Mehrheit der über 60-Jährigen gut. Auch polizeiliche Daten lassen den Schluss zu, dass sich Alte aus deren Befragung sogar weniger als Jüngere durch Kriminalität gefährdet sehen. Bei den über 60-Jährigen wurden nur 7 von 100 nach eigenen Angaben innerhalb eines Jahres Opfer einer Straftat; unter den 40- bis 59-Jährigen betrug der Anteil knapp 13 von 100. Auch fürchten sich ältere Menschen nicht stärker als jüngere vor Kriminalität. Für 97 von 100 Befragte über 60 Jahre ist deren eigenen Wohngegend “sehr sicher” oder “ziemlich sicher”. Allein aber für Trickdiebstähle, so die Studie, waren Personen im hohen Alter besonders anfällig. Von 80 bis 89 Jahre war das Risiko hier rund zehnmal so hoch wie unter den 40- bis 49-Jährigen.

Aufmerksamkeit ist bei Pflegebedürftigen gefordert, weil körperliche Gewalt gegenüber Älteren meist aus der Situation heraus entsteht, nur in Einzelfällen wird die Schutzlosigkeit Pflegebedürftiger gezielt ausgenutzt.

Das neue Aktionsprogramm setzt hier an und koordiniert und vernetzt vorhandene Angebote für eine neue und übersichtliche Struktur der Hilfen. Zu optimieren sind dabei auch die Ermittlungen zu Todesursachen bei Menschen, die 75 Jahre und älter sind, um verdeckt gegebene Gefahrenquellen früher erkennen zu können. Maßnahmen zur Gewaltprävention sollen sich begleitend anschließen, etwa bei Gewalt in Partnerschaften oder wenn älterer Menschen in der häuslichen Pflege
gar vernachlässigt würden.

Geldwertillusion - Geld allein macht nicht glücklich…

… man muss es auch besitzen?!

Mit Geld kann man motivieren - den Briefträger, den Neffen, den Handwerker, den Müllwerker. Moneten, Penunze oder Kröten - ein Mehr an Geld hebt die Stimmung, auch wenn man es zunächst verdienen muss. Da spielt es zunächst keine Rolle, wenn der Geldwert sich schnell wieder verflüchtigt, weil die Inflation die zunächst gestiegene Kaufkraft wieder aufzehrt. Insgesamt ein Phänomen, in der Wirtschaftstheorie als ‘Geldwertillusion’ bezeichnet, - eine nicht rationale Eigenheit des Gehirns, wie es Forscher in Bonn erkannt haben wollen.

Individuell reagiert die Belohnungsregion im Hirn viel stärker auf große Zahlen und hohe Summen als auf kleinere, auch wenn dem Probanden völlig klar ist, dass der wirkliche Wert für beide gleich ist. Diese Fehleinschätzung beeinflusse wirtschaftliche Prozesse relativ stark, was dazu führe, dass es möglich wird, die Wirtschaft durch eine erhöhte Geldmenge über die Zentralbanken anzukurbeln.

Zwei Dutzend Freiwillige ließen sich für die Studie in den Magnet-Resonanz-Tomographen schieben, wo sie in der Röhre leichte Aufgaben zu schätzen hatten. Die richtige Antwort bedeutete jeweils einen Bonus an Geld, mit dem Waren aus einem Katalog zu kaufen waren. Zwei Verhaltensmuster bestimmten die Entscheidungen der Kandidaten: manche bekamen mehr für ihre Antworten, doch waren ihre Preise im Katalog höher. Andere bekamen nur die halbe Vergütung und mussten weniger bezahlen, wobei auch deren Aktivität der Gehirne gemessen wurden.

Das überraschende Ergebnis: Obwohl alle Teilnehmer die Szenarien zuvor wussten, dass sie sich in beiden Situationen dasselbe würden leisten können, war signifikant festzustellen, dass bei Niedriglohn eine bestimmte Hirnregion weniger aktiv war als bei den Entscheidern in der Hochlohn-Testgruppe. Entscheidend dafür: der prä-frontale Cortex, ein Areal, das unter anderem Sinneseindrücke und Erinnerungen mit Emotionen koppelt und das für erwartete Belohnung sowie für die die subjektive Bewertung von Gütern zuständig ist. Insgesamt eine Hirnfunktion, die das Individuum bei positiven Erlebnissen in Hochstimmung versetzt.

Hatten viele Wirtschaftswissenschaftler angenommen, dass die Geldwertillusion nicht bestehe, wurden sie eines Besseren belehrt. Dies nun bedeutet für die Wirtschafts-Soziologie und für die Einschätzung von Menschen, dass beim Geld nicht zwingend der reale, sondern der nominale Wert die entscheidende Rolle spielt. Eine Verführung durch große Zahlen also, die als Tendenz auch Phänomene wie das Spekulationsverhalten bestimme oder auch fälschlich und vom tatsächlichen Wert abweichend die Marktbedeutung von Aktien bewerte. Na, dann: An der Börse wird halt doch nicht geklingelt…

Wohin mit Marie’s Nabelschnur…?

Nein, wer heute 30 plus ist, für den beziehungsweise für dessen Eltern war in den 70-ern die Stammzellenforschung als publizierte und populäre medizinische Disziplin nicht bekannt. Wenn heute ein Kind zur Welt kommt, bietet sich die einmalige Chance, Stammzellen aus dem Nabelschnurblut zu gewinnen und aufzubewahren.

Das besondere Blut gilt als Quelle für besonders vitale und verträgliche Blutstammzellen, weshalb drei von 100 werdenden Eltern dafür sorgen, dass das Blut aus der Vene der Nabelschnur gesammelt wird und als Vollblut oder als daraus isolierte Stammzellen bei einer Temperatur von unter Minus 130 Grad Celsius in flüssigem Stickstoff gelagert wird: als Spende oder für das eigene Kind.

Diese Zellen können in unseren Tagen das Leben eines leukämiekranken Kindes retten oder sogar für erwachsenen Patienten mit Blutkrebs dienen. Viele weitere Anwendungen sind denkbar und irgendwann können Patienten nach einem Infarkt oder mit beginnender Multipler Sklerose standardmäßig mit Stammzellen behandelt werden.

Embryonale Stammzellen aus Nabelschnurblut sind folglich begehrt, weil sich deren Wandlungsfähigkeit mit der ethischen Unbedenklichkeit körpereigener “adulter” Gewebestammzellen “vereinbaren lässt”. Die Unreife der in ihnen enthaltenen Abwehrzellen macht sie zudem für fremde Empfänger verträglicher.

Die Hoffnung auf eine Art biologische Lebensversicherung hat inzwischen zu einem besonderen gewerblichen Service geführt Seit mehr als zehn Jahren wird von Speziallabors das Blut aus zig-tausend Nabelschnüren für einen eventuellen therapeutischen Einsatz aufbewahrt. Zunächst liegt bei diesen “Einlagerungs-Verträgen” die Erstgebühr zwischen 180 und 2000 Euro, und pro Monat kommen sechs Euro dazu oder auch 30 Euro pro Vertragsjahr. Da bleibt dem Beobachter kein Zweifel: Stammzellen aus Nabelschnurblut auf unbestimmte Zeit z lagen, ist zu einem besonderen und wachsenden Markt geworden.

Was dagegen gleichermaßen ermöglicht, die kostbaren Stammzellen zu sichern, die die junge Familie überhaupt nichts kostet ist die Nabelschnur-Stammzell-Bank. Hier wird “Material” gelagert, damit dieses irgendwann später unbekannten Empfänger oder auch gar nicht zu nützen; ähnlich einer Knochenmarksspende. In Düsseldorf, Dresden, Mannheim, Freiburg und Erlangen gibt es bereits solche öffentlichen Banken.

Eltern oft noch nicht entschieden

Bei Informationsabenden ist dann zu erkennen, dass die Eltern heute oft ratlos sind, ob sie die Nabelschnurblut einer schweren Erkrankung und der Stammzellen wegen für das eigene Kind gegen ‘Lagerkosten’ bewahren lassen sollen oder gilt die ‘Nabelschnur-Bank als bessere Alternative?

Bei einer Leukämie werden bei einer Stammzelltherapie meist Zellen aus dem Knochenmark oder auch dem Nabelschnurblut von Spendern bevorzugt. Da das Blut der Nabelschnur der betroffenen Kinder jedoch oft schon Zellen mit der Vorstufe von Krebs enthält, sollten sich die Gedanken an die kindlichen Leukämien eher auf das Blut einer Spenderbank richten. Grund dafür ist gegeben, wenn schon vor der Geburt ein schwerer Herzfehler beim Kind erkannt wird, worauf mit Stammzellen aus dem Nabelschnurblut eines Tages ein mit wachsender Ersatz für defekte Herzklappen entstehen könnte.

Kein Grund, “versäumt” anzunehmen

Nach heutigem Verständnis und Fachwissen wird jedoch nichts versäumt, falls die das Nabelschnurblut des Kindes nicht eingefroren wird, so die Haltung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Knochenmark- und Blutstammzell-Transplantation. Schließlich gelte eine kostenpflichtige Gefrier-Konservierung als spekulative Investition der Eltern. Wird sich also nicht dafür entschieden, muss das kein schlechtes Gewissen verursachen.

Dem entgegen steht die “verantwortungsvolle Vorsorge”, so die Branchen-PR samt ihrer Werbung durch die Spezial-Labors, die allesamt gewerblich arbeiten, worauf der Laie zunächst nur glauben kann, dass Kindern später ungeahnte therapeutische Möglichkeiten geboten werden können, weil Blut aus der Nabelschnur eben wertvolle “junge” Stammzellen mit besonderen Potenzialen für eine spätere Anwendung enthält

Das alles, weil körpereigene Stammzellen erfolgreich bei Herz- und Gefäßerkrankungen eingesetzt werden und zukünftig ausgefallene oder geschwächte Funktionen, Organe und Gewebe des Körpers unterstützt oder ersetzt werden könnten. Das Ganze gehorcht der unternehmerischen Zielsetzung eines Hightech-Labors mit höchsten medizinischen Standards (EU-GMP), das mit Behördlich geprüfte und zertifizierte Qualität aufwartet. Und auch Lob von Eltern wird gesammelt und aufbewahrt, wenn solches ankommt.

Sehr freundlich sei man über die Ziele informiert worden, wie eine Stammzelleinlagerung dauerhaft wahr genommen wird und wieviel dies langfristig kostet. Die zugehörigen Mitarbeiter gelten als tatkräftige und überaus motiviert, was dazu verleitet, einfach mal zu sagen: Weiter so!

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Gesundheitsvorsorge beginne bei der Geburt, so die Botschaft an Eltern, die Prioritäten setzen sollen. “Was braucht unser Kind, was ist nicht unbedingt notwendig? Welche Entscheidung ist die richtige? Glaubt man den vollmundigen Versprechen, dann sind die Angebote fair zu fairen Konditionen. Verträge sind nicht an eine Mindestvertragslaufzeit gebunden, die Aufbewahrung kann monatlich gekündigt werden und nach zehn Jahren Vertragsdauer verringert sich sogar die Lagerung auf 4 Euro und nach 20 Jahren auf 2 Euro monatlich

Im Komplettpreis sind alle Leistungen inklusive:
* hochwertige Entnahmebox mit integrierter Temperaturüberwachung;
kompletter Transportservice per Clinical Express;
Entnahme des Nabelschnurblutes in der ausgewählten Klinik;
umfangreiche Untersuchungen und Aufbereitung im Labor;
Einlagerung unter arzneimittel-rechtlichen Qualitätsstandards;
persönliches Einlagerungs-Zertifikat und schließlich bis zu 50.000 Euro Zuschuss für Behandlungskosten im Rahmen einer Therapie mit Stammzellen aus dem bei N.N. eingelagerten Nabelschnurblut

Auf Wunsch kann auf 10 oder 20 Jahre bereits im Voraus bezahlt und gespart werden. Doch nur wer vergleicht behält die Übersicht zu Preisvorteilen und Gesamtkosten. Da bleibt zur Terminierung “falls Sie den Entbindungstermin bereits kennen, sollten Sie am besten gleich bestellen oder spätestens 14 Tage vor der Geburt” der Hinweis auf ein asiatisches Sprichwort: Das Leben bietet viel, aber verspricht nichts.

Weil es schon zuhause klemmt…

… sind Lehrer wieder mal alles, nur nicht geschätzt!

Die Schule ist überlastet: die Lehrpläne mit zuviel Inhalt, die Schüler in zu großen Klassen und die Lehrer mit zu vielen sozialen Reparaturen. Hier in den Beruf einsteigen?! - Wer will denn gleich verlieren? Gleichzeitig Kumpel, Mutter, Psychologe, Vormund, Trainer, Polizist und Lehrer zu sein? Nicht mal unbedingt dann, wenn Politiker sich tatsächlich schützend vor die Lehrer stellen sollten.

Da kennzeichnen dann auch ministerielle Vorschläge, dass Lehrer ohne weitere Bezahlung zwei Stunden mehr unterrichten, als das typische Beispiel, was man gilt als Pädagoge. Was aber sind Lehrer wert in einer Gesellschaft? Halten sie den Buckel hin für bereits verkorkste Schülerleben…

Lehrer mussten in jüngster Vergangenheit den Eindruck gewinnen, dass die Schule zu reparieren habe, was als erste Aufgaben in den Familie hätte erledigt werden müssen. Damit macht es sich aber die Gesellschaft zu einfach und fordert zuviel bei gegebenem Bildungsauftrag. Ein Anspruch an die Schule also, der von Politikern, Wirtschaftlern und auch von Elternvertretern Schule wegen der Fehlentwicklungen in der Gesellschaft so gesehen wird und wofür man am einfachsten die Schule verantwortlich macht.

Wenn dann auch noch verächtlich über Lehrer geschimpft wird, wie einst von Gerhard Schröder, folgt daraus, dass Lehrer an Autorität verlieren und viele Diskutanten ohne günstige eigene Sozialisation beim Thema ‘Schule’ wie wissend mitschwätzen. Werden jedoch Lehrer überfordert, sollten sich führende Politiker schützend vor die Schule stellen. Dazu müsste man aber Kenntnis davon haben, wie schwierig die Aufgabe geworden ist. Dabei sind auch die Medien gefordert, die sich öfters über die Schwächen bei der Erziehung im Elternhaus her machen müssten.

Denn wichtigste Aufgaben eines Lehrers ist es, Wissen zu vermitteln, aber nicht überlagert von sozialpädagogischen Aufgaben. Erziehung in der Schule ist kein Ersatz für die Aufgaben von Vater und Mutter. Das gilt, auch wenn es neben den herausragenden Lehrern und einer motivierten, leistungsfähigen Mehrheit auch schwache Berufsvertreter gibt. Dass Schülern dann auch noch verstärkt die Bewertung von Lehrer zugesprochen wird, zeigt, dass man diejenigen überfordert sind, die gar nicht wissen, was in der Schule stattfinden muss.

“Gute Schule” und “zeitgerechte Bildung” mit einer soliden Zukunft für Lehrer, braucht also Regierende in den Kommunen, im Land und beim Bund, die dafür sorgen, dass Eltern ihre Pflicht erkennen. Eine Offensive bei der Bildung verlangt auch häusliche Erziehung. Wer dann nicht für genügend und gut qualifizierten Lehrernachwuchs sorgt, diesen nicht ordentlich bezahlt und auch versäumt, dass pädagogische Arbeit zum Erfolg führt - über Klassengröße, Arbeitsregelungen, Lehrpläne und Sanktionen - der ist mit der Bildungspolitik nicht auf der Höhe der Zeit.

Frauen mit Profil: Wiedereinstieg als Aktions-Perspektive

Der Start ist erfolgt: Bundesweit wurde in 17 Modellprojekten und mit einem Internetportal Info und Beratung aufgenommen. In Kooperation des Bundesministerium für Familie und der Bundesagentur für Arbeit soll für Frauen der Wiedereinstieg in den Beruf erleichtert werden.

Die Überlegung, dass trotz Wirtschaftskrise motivierte und gut ausgebildete Fachkräfte gesucht werden, die sich auch bei Wiedereinsteigerinnen mit qualifizierten Abschlüsse finden, lässt den Schluss zu, dass eine hohe Einsatzbereitschaft und soziale Kompetenz in schwierigen Unternehmensphasen den gut dotierten Job wert sind. Auch wenn es für Frauen nicht einfach ist nach einer familienbedingten Auszeit den Einstieg zu schaffen, soll die Initiative “Perspektive Wiedereinstieg” die Chancen verbessern, die Arbeits-Partner zusammen zu bringen.

17 mal Modellprojekt

Die Aufgabe der 17 Modellprojekte liegt darin, die Frauen beim Prozess des Wiedereinstiegs zu begleiten, damit die Bewerberinnenprofile möglichst oft mit den Anforderungsprofil übereinstimmen.
Hierzu gehören, dass individuell betreut und gefördert und auch darauf geachtet wird, den Partner und die Familien gelungen einzubinden. Insgesamt eine herausfordernde Aufgabe für die Arbeitsagenturen, die Arbeitgeber und die Institute und Anstalten für Fortbildung.

Den Weg zu den Beratungsangeboten von Bund, Ländern und Kommunen soll das interaktive Lotsenportal www.perspektive-wiedereinstieg.de leisten. Im Mittelpunkt steht dabei der Wiedereinstiegs-Scheck. Hierfür antwortet die Nutzerin auf einige Fragen zu Status und Lebensplanung und nach wenigen Klicks steht ein Info-Paket parat, das zur den individuellen Bedürfnissen passt. Über die Ortsangabe lässt sich danach die nächst gelegenen Beratungsstelle aufgerufen.

Die Modellprojekte und das Lotsenportal sind Teil des Aktionsprogramms “Perspektive Wiedereinstieg” der Bundesregierung, das bis ins Jahr 2012 Jahre mit 30 Millionen Euro gefördert wird. Vierzehn Millionen Euro stammen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), ko-finanziert von der Bundesagentur für Arbeit sowie Trägern und Kommunen.