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	<description>Ansichten und Einsichten</description>
	<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 11:52:19 +0000</pubDate>
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		<title>Lena Meyer-Dings&#8230; ah ja! Da war was in 2010&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 11:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bräun W.  Dipl.rer.pol.</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wie promoted man OPEL eigentlich richtig?!   -
Girlie als neuer OPEL-Blitz?
Ein Auto ist ein Auto ist ein Auto&#8230; Das wissen  der Hinz und auch der Kunz, wie auch der Hans und der Franz. Ob die vier dann aber des Opels neues Werbegesicht kennen? Vermutlich ja, denn der Hipe um Lena Meyer-Landrut war beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie promoted man OPEL eigentlich richtig?!   -<br />
Girlie als neuer OPEL-Blitz?</strong></p>
<p><strong><em>Ein Auto ist ein Auto ist ein Auto&#8230; </em>Das wissen  der Hinz und auch der Kunz, wie auch der Hans und der Franz. Ob die vier dann aber des Opels neues Werbegesicht kennen? Vermutlich ja, denn der Hipe um Lena Meyer-Landrut war beim Grand Prix enorm.<br />
</strong><br />
Mitten im fr&#252;h-herbstlichen September 2010 trat die Siegerin des Eurovision Song Contests  in R&#252;sselsheim auf. Bei diesem &#8220;Tag der offenen T&#252;r&#8221; gab Opel dann auch offiziell bekannt, was die Medien schon wussten. Mit 19 Jahren gilt das Girlie als &#8220;wundervoll, unpr&#228;tenti&#246;s, ehrlich&#8221;. Als eine, die bei den Leuten ankommt und als frisches Gesicht gilt, so der Opel-Chef Nick Reilly zu den Agenturen. </p>
<p>Eine solche Aura will also Opel auch wieder haben. Ist Lene aber tats&#228;chlich die  perfekte Verbindung, &#252;ber die man froh sein kann, sie im Team zu haben. F&#252;r Product-Manager als die Fachleute und auch f&#252;r manchen Opelaner ist eher Skepsis angezeigt.</p>
<p>Und wenn eine gewisse Lena auch vor 20.000 Menschen auftritt, egal ob Opelaner oder nicht, die Begeisterung dar&#252;ber, deswegen auch noch die Marke Opel gut zu finden, muss wohl infrage gestellt werden.  Auf gro&#223;er B&#252;hnen ist mancher Newcomer dann doch eher verloren und &#252;berfordert. </p>
<p>Und was sagt&#8217;s Girlie zur Partnerschaft mit Opel: &#8220;Ich bin auch tierisch froh und find&#8217;s richtig toll.&#8221; Und wer eher zum Singen und nicht zum Reden antritt, der kann wohl den Deal &#8220;Schlager-Newcomer ./. Autobauer mit Image-Problem&#8221; nicht im begleitenden Risiko einsch&#228;tzen.</p>
<p><strong>Krasser Girlie-Wahn</strong></p>
<p>Mit dem legeren Girlie-Wahn dann mal &#8220;krass&#8221; oder aber auch &#8220;unreif und gar mir ungeeigneter Physiognomie&#8221; ein neues Auto-Gesicht haben zu wollen, ist dann eher nicht der n&#228;chste Hit, von dem Lena nur mal einen hatte.</p>
<p>So versuchen Vorstand und Marketing-Chef  auf &#8220;Teufel komm&#8217; raus&#8221; das Image der Marke zu polieren, um auch junge K&#228;ufer zu gewinnen. Dazu will man  Milliarden in neue Technologien und Modelle investieren. Neue Modelle sollen gar zu Life-Style-Fahrzeugen werden.<br />
Ein Marketing-Mix, dass mehr als nur n&#246;tig ist, hat doch eine Studie in 2010 des Center of Automotive Management bei den 18- bis 25-J&#228;hrigen ergeben, dass Opel als die &#8220;mit Abstand langweiligste Marke&#8221; gilt&#8230;</p>
<p><strong>Impulse beim PR-Mix</strong></p>
<p>Ob Lena im &#8220;Kommunikations-Mix&#8221; bei Opel neue Impulse setzen kann, bei &#8220;Social Networks&#8221; im Internet und bei Musik samt Entertainment, sieht der Opel-Gesamtbetriebsratschef als gute Idee.<br />
Lena verk&#246;rpere das jugendliche Element, sie passe gut zum Corsa, doch brauche man f&#252;r den Insignia jemand anderen.<br />
Doch Redakteure gro&#223;er Bl&#228;tter l&#228;stern schon mal, weil man viel Vorstellung br&#228;uchte f&#252;r &#8216;ne freche Lena in einem biederen Astra&#8230;</p>
<p>F&#252;r Spezialisten des Marketing als Disziplin der Betriebswirtschaft kann Lena jedoch kaum an fr&#252;here Zeiten ankn&#252;pfen, als mit Steffi Graf oder Franziska van Almsick als jung und erfolgreich ein positives Markenimage aufgebaut wurde.</p>
<p>Einige Zweifel also um den richtigen Weg, weil Opel zun&#228;chst neue und coole Autos hatte vermarkten m&#252;ssen. Erst dann  w&#228;re es an der Zeit, eine &#8220;Werbe-Frontfrau&#8221; zu suchen, die mit dem &#8220;neuen Gesicht&#8221; diese Autos m&#246;glichst zum kultigen Begriff macht&#8230;</p>
<p><strong>Fazit: </strong><em>Lena&#8217;s Verpflichtung kommt wohl zu fr&#252;h und ist riskant. Nicht Sternschnuppe oder Sterchen muss man sein, sondern ein Star, der seinen Erfolg schon stabil h&#228;lt, auch wenn der mal wieder abnimmt.<br />
Eine Kampagnen mit Lena gilt als Zeichen daf&#252;r, dass Opel den kurzfristigen Absatz &#8216;pushen&#8217; will, wohl wissend, dass eigentlich ein grundlegender Marken-Relaunch ansetzen m&#252;sste.<br />
</em></p>
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		<title>Beamte und ihre Pensions-Lawine</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 14:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bräun W.  Dipl.rer.pol.</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wom&#246;glich noch sind sie schuld dran&#8230;
Da haben Gemeinden, Land und Bund &#252;ber Jahre und Jahrzehnte die Sozialabgaben f&#252;r ihre Beamten nicht abgef&#252;hrt, ja nicht abf&#252;hren m&#252;ssen, weil der Staatsdiener und sein Arbeitgeber von Anfang an wussten, es gibt Beihilfe im Krankheitsfall und nach den Dienst- die sp&#228;teren Versorgungsbez&#252;ge. Millionen und Milliarden DM und Euros konnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Wom&#246;glich noch sind sie schuld dran&#8230;</em></p>
<p>Da haben Gemeinden, Land und Bund &#252;ber Jahre und Jahrzehnte die Sozialabgaben f&#252;r ihre Beamten nicht abgef&#252;hrt, ja nicht abf&#252;hren m&#252;ssen, weil der Staatsdiener und sein Arbeitgeber von Anfang an wussten, es gibt Beihilfe im Krankheitsfall und nach den Dienst- die sp&#228;teren Versorgungsbez&#252;ge. Millionen und Milliarden DM und Euros konnten ohne die Arbeitgeberanteile zur sonstigen gesetzlichen Sozialversicherung auf dise Wesie &#8220;gespart&#8221; werden, werden immer noch gespart. Doch an den R&#252;ckstellung hat &#8217;s gefehlt!</strong></p>
<p>Jetzt muss das Bundesinnenministerium mal wieder Kritik zur&#252;ck weisen, weil mal auch mal wieder angeblich zu hohe Beamtenpensionen zu monieren sind. Hinter den Forderungen nach Reformen ist jedoch das konkrete Problem klar und deutlich: die Versorgungsbez&#252;ge der Staatsdiener k&#246;nnten in Zukunft die Haushalte von Bund und L&#228;ndern sprengen. Ein Problem, das auch das Institut der deutschen Wirtschaft in K&#246;ln so sieht.</p>
<p>Bei allseits prek&#228;ren Haushalts- und Finanzlagen der &#246;ffentlichen Haushalte ist nicht &#252;berraschend, dass auch &#214;konomen ohne direkte Aufforderung die  Initiative von CDU-Politikern beklatschen, dass die Privilegien der Beamten-Pension&#228;re zur Disposition zu stellen seien. </p>
<p><strong>J&#228;hrliche Attacken - diesmal aus K&#246;ln</strong></p>
<p>Mit Experten-Haltung derer f&#252;r Finanzpolitik und Steuerpolitik wird dann in K&#246;ln publik, das eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien eindeutig belege, dass die k&#252;nftige Pensionslawine parallel zur demographischen Entwicklung bei mangelnder Vorsorge in den &#246;ffentlichen Haushalten besonders in pensions-lastigen Bundesl&#228;ndern die finanziellen Spielr&#228;ume f&#252;r Investitionen in die Infrastruktur und auch f&#252;r die Bildung zweifelsfrei belasten w&#252;rden</p>
<p>Da ist nicht &#252;berraschend, wenn eben diese Spezialisten mal wieder f&#252;r &#8220;dringend erforderlich&#8221; halten, die Privilegien des &#246;ffentlichen Dienstes auf den Pr&#252;fstand zu stellen. Und das beim Eintrittsalter f&#252;r Ruhestands-Bez&#252;ge wie auch beim Versorgungsniveau, wo f&#252;r beide durch den Gesetzgeber an die der Renten anzugleichen sei.<br />
Abzubauen sei eine Vielzahl von Daten und Vorschriften, die f&#252;r die vermeintlichen Privilegien des &#246;ffentlichen Dienstes ma&#223;geblich seien. Das soll f&#252;r die monatliche Durchschnittspension 2009 mit 2700 Euro gelten, weil die Standard-Rente, die erst nach 45 Versicherungsjahren gezahlt wird, gerade einmal 1224 Euro im Westen und 1085 Euro im Osten betrage. </p>
<p>Verr&#252;hrt werden dann &#8220;konkrete Privilegien&#8221; auch mit Anrechnungszeiten f&#252;rs Studium, wenn auch nur mit drei Jahren, was bei der gesetzlichen Rentenversicherung nun mal nicht gilt.<br />
Doch weder dies noch die 12 Wochen Schulferien pro Jahr noch andere haben die Lehrer fr&#252;herer Jahrg&#228;nge als Herausforderungen formuliert, sondern seit den 60ern und 70ern nur &#8220;angetreten&#8221;.<br />
Auch die Tatsache, dass Beamte, abh&#228;ngig von Ehe und Kindern, sich mit 50 Prozent privat versichern mussten, f&#252;hrte nun mal eben dazu, privat krankenversichert zu sein.</p>
<p><strong>Populistische Jagd auf Beamte</strong></p>
<p>Noch weist das Bundesinnenministerium die Kritik an angeblich zu hohen Beamtenpensionen zur&#252;ck. Zu Forderungen, der Ruhestand mit 67 m&#252;sse auch f&#252;r Beamte gelten, wei&#223; man n&#228;mlich l&#228;ngst, dies sei f&#252;r die Bundesbeamten bereits gesetzlich festgeschrieben ist, auch wenn es auf L&#228;nderebene unterschiedliche Regelungen zur Altersgrenze f&#252;r die Staatsdiener gibt. Berlin, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th&#252;ringen liegen schon bei 65 Jahren. Und f&#252;r Lehrer in BaW&#252; gilt, dass sie das Schuljahr voll machen m&#252;sen, in dem sie 64 wurden. Das macht f&#252;r alle Geburtstage w&#228;hrend oder nach den gro&#223;en Ferien auch schon mal 9 Monate oder zehn im 65. Lehrer-Lebensjahr l&#228;nger.</p>
<p>Dass der DBB mit dessen Vorsitzenden Heesen mehr Sachlichkeit fordert, ist klar, denn zur populistische Jagd auf Beamte oder Lehrer oder Versorgungsempf&#228;nger wird j&#228;hrlich aus Neue geblasen.<br />
Si wird verschweigen, dass seit der Wiedervereinigung s&#228;mtliche Regelungen und Reformen des Rentenrechts wirkungsgleich auf den Beamtenbereich &#252;bertragen wurden.</p>
<p><strong>Im Verzicht liegt eine Gr&#246;&#223;e</strong></p>
<p>Als zweifelhaft gilt somit auch die Kritik, dass die Durchschnittspension &#252;ber der Durchschnittsrente liege, denn im Gegensatz zur Rente ist die Pension ein Voll-Versorgungsmodell aus einem Rententeil als Alterssicherung und einem Anteil der einer Betriebsrente gleiche.<br />
Und ganz zum Schluss sei daran erinnert, dass Pension&#228;re ihre Versorgungsbez&#252;ge voll versteuern m&#252;ssen; die Rentner nur einen Teil&#8230;<br />
Was zur Gesamtfinanzierung zusammen kommt, ist dann seit 1999 f&#252;r alle Beamten und Pension&#228;re der Verzicht auf regelm&#228;&#223;ig auf 0,2 Prozent ihrer Besoldungs- und Pensions-Erh&#246;hungen zugunsten der R&#252;ckstellungen f&#252;r die Altersversorgung. Also, geht doch! </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bald weibliche Zivis im b&#252;rgerschaftlichen Engagement?</title>
		<link>http://www.iposs.de/222/bald-weibliche-zivis-im-buergerschaftlichen-engagement/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 06:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bräun W.  Dipl.rer.pol.</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit 1. September 2010 l&#228;uft der neue F&#246;rderzeitraum f&#252;r das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige &#214;kologische Jahr (F&#214;J). &#8220;Die&#8221; Chance f&#252;r rund 40.000 junge Menschen, sich mit dem gesetzlich geregelten Freiwilligendienst im In- und Ausland f&#252;r die individuelle Sozialisation und f&#252;r ein b&#252;rgerschaftliches Engagement zu begreifen.
Unterst&#252;tzt vom Bundesministerium f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit 1. September 2010 l&#228;uft der neue F&#246;rderzeitraum f&#252;r das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige &#214;kologische Jahr (F&#214;J). &#8220;Die&#8221; Chance f&#252;r rund 40.000 junge Menschen, sich mit dem gesetzlich geregelten Freiwilligendienst im In- und Ausland f&#252;r die individuelle Sozialisation und f&#252;r ein b&#252;rgerschaftliches Engagement zu begreifen.</strong></p>
<p>Unterst&#252;tzt vom Bundesministerium f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt sich so das freiwillige Engagement in Deutschland fort, das mit rund 19.400 Pl&#228;tze im FSJ/F&#214;J gef&#246;rdert wird und ca. 6.700 Pl&#228;tze f&#252;r anerkannte Kriegsdienst-Verweigerer bietet, die ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Freiwilliges &#214;kologisches Jahr absolvieren.  &#220;brige Pl&#228;tze im FSJ und F&#214;J warten ohne die finanzielle Unterst&#252;tzung des Bundes auf Besetzung bei den freien Tr&#228;ger wie Diakonie, Caritas oder Arbeiterwohlfahrt..</p>
<p>Weil der Wunsch, sich freiwillig zu engagieren, nach ministerieller Ansicht als ungebrochen hoch gilt, werden f&#246;derativ nach unten betrachtet alle Entscheidungen der L&#228;nder begr&#252;&#223;t, sich f&#252;r FSJ und F&#214;J auch finanziell st&#228;rker zu verantworten.</p>
<p><strong>Sozialer Dienst im Sabbat-Jahr?</strong></p>
<p>Wenn gleichzeitig klar ist, dass mit dem FSJ und F&#214;J  nur ein Teil der jungen B&#252;rger erreicht wird, dass diese eine l&#228;ngere Zeit sozialer Verantwortung zu &#252;bernehmen, zielt die Idee immer st&#228;rker auch auf das Engagement &#196;lterer, die bereits aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind. Auch den M&#228;nnern und Frauen mit dem Wunsch, eine soziales Sabbat-Zeit einzulegen, winkt man mit der Idee des besonderen sozialen Anliegens.</p>
<p>Wenn n&#228;mlich der Wehrdienst ausgesetzt wird und damit auch der Zivildienst, werden Sozial-Einrichtungen herausgefordert und gleichzeitig geschw&#228;cht.<br />
Und weil aus verfassungsrechtlichen Gr&#252;nden f&#252;r den erweiterten Zivil-Dienste mit Bundesmitteln dann auch der Bund die Dienst zu verantworten hat, schafft der &#8216;Freiwillige Zivildienst&#8217; dann auch erstmals weibliche Zivis.</p>
<p><em>Den Dienst im freiwillige sozialen Jahr gibt es in Deutschland seit 1964, das freiwillige &#246;kologische Jahr seit 1993. Teilnehmen k&#246;nnen alle jungen Menschen, unabh&#228;ngig von ihrem Schulabschluss, solange sie die Vollzeitschulpflicht erf&#252;llt, aber das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wer sich zwischen einem Jahr und 18 Monaten engagieren will, kann sich bei einem der freien Tr&#228;ger f&#252;r einen Platz in den Bereichen Umwelt, Sport, Kultur, Denkmalpflege oder in einer sozialen Einrichtung bewerben.</p>
<p>Informationen zu den Freiwilligendiensten finden sich unter www.bmfsfj.de.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>So nimm&#8217; denn deine H&#228;nde&#8230;</title>
		<link>http://www.iposs.de/221/so-nimm-denn-deine-haende/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 22:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bräun W.  Dipl.rer.pol.</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;und wasche sie &#246;fters!! - Von der Not der H&#228;ndehygiene
&#8220;Reich mir die Hand, mein Leben, &#8230;.&#8221;. Das nun kann grad f&#252;rs Leben problematisch werden. Dann n&#228;mlich, wenn man sich station&#228;r in einer deutschen  Klinik wei&#223;, wo ein Problem noch unzul&#228;nglich gekl&#228;rt ist: das der H&#228;nde-Hygiene. F&#252;hrend in der Theorie dazu ist das Deutsche Beratungszentrum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&#8230;und wasche sie &#246;fters!! - Von der Not der H&#228;ndehygiene</em></p>
<p>&#8220;Reich mir die Hand, mein Leben, &#8230;.&#8221;. Das nun kann grad f&#252;rs Leben problematisch werden. Dann n&#228;mlich, wenn man sich station&#228;r in einer deutschen  Klinik wei&#223;, wo ein Problem noch unzul&#228;nglich gekl&#228;rt ist: das der H&#228;nde-Hygiene. F&#252;hrend in der Theorie dazu ist das Deutsche Beratungszentrum f&#252;r Hygiene in Freiburg, von wo auch l&#228;ngst die N&#228;he zur Praxis gesucht wird.  Vor 145 Jahre war es Ignaz Philipp Semmelweis, (1818 - 1865) der mangelnde Hygiene beim Umgang mit Patienten monierte als Vater der H&#228;ndedesinfektion gilt.</strong></p>
<p>Auch wenn heute keiner die Bedeutung der H&#228;ndehygiene bei der Infektionskontrolle anzweifelt, wird H&#228;ndedesinfektion nicht zu jedem erforderlichen Zeitpunkt richtig vorgenommen.<br />
Von Mitarbeiter im Gesundheitswesen wird einer n&#246;tige H&#228;ndedesinfektion jedoch nicht bei allen Situationen erkannt und praktiziert.</p>
<p><strong>Gefahr an Klinke und Gel&#228;nder</strong></p>
<p>Zwar ist das Bewusstsein l&#228;ngst gesch&#228;rft, auch durch die Schweizer H&#228;ndehygienekampagne, die deutsche Kampagne „Aktion saubere H&#228;nde“ (2008) und die weltweite Initiative der WHO &#8220;Save lifes: Clean your hands“, doch werden die Inhalte der Kampagnen immer wieder aus den Augen verloren - auch an Schulen, wo Tausende Klinken und Gel&#228;nder ber&#252;hren und in Griff nehmen, und es dann mal wieder um die Schweinegrippe und die &#252;brigen Impf-Mittel geht&#8230;,<br />
Bedenkliche Todesf&#228;lle wegen mangelnder Krankenhaus-Hygiene und kritische Diskussion zeigen zwar immer mal wieder unerkannte Fehlerquellen auf, sie steigern aber auch die Motivation, ungenutzte Potentiale zu erkennen, die anhaltende Wirkung haben k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Mehrfach t&#228;glich 30 Sekunden&#8230;</strong></p>
<p>Wie aber geht das Pflegefachpersonal damit um, welche Problematik haben deren Wege zum Ort der H&#228;ndedesinfektion? H&#228;ngt immer noch der Spender an T&#252;r oder sind Kittelflaschen oder mobil einsetzbare Pump-Spenderflaschen an jedem Bett oder Arbeitsplatz effektiver Standard?<br />
Problematisch ist auch, ob die Zeit von 30 Sekunden f&#252;r jeden Vorgang der Desinfektion in der Arbeitszeit eingerechnet ist und dieser &#8220;Zwang&#8221; den Personalschl&#252;ssel mit bestimmen kann.</p>
<p>Wer schlie&#223;lich selbst Patient ist, der wird und kann auch Kontrolleur sein, wenn nur die Sensibilisierung der Bev&#246;lkerung voran gebracht wird.<br />
Dabei achte der informierte Patient bei Klinik-Mitarbeitern und im gesamten &#246;ffentlichen Gesundheitsbereich auf H&#228;nde-Desinfektion und auch auf Vers&#228;umnisse.<br />
Sind nun wegen der Klinik-Infektionen die j&#228;hrlich bis zu 20.000 Todesf&#228;lle und bis zu 500.000 Infektionen vermeidbar, allein schon &#252;ber die H&#228;ndehygiene?</p>
<p>Mag es noch so banal klingen, H&#228;ndehygiene in der medizinischen F&#252;rsorgepflicht muss als Ma&#223;nahme verstanden werden, die mit Verantwortung gegen Patienten und Kollegen ganz bewusst zu erfolgen hat.</p>
<p><strong>Infektionen vermeiden</strong></p>
<p>Nimmt man als Faktum, dass j&#228;hrlich 35 von 1000 Krankenhauspatienten oder insgesamt mehr als eine halbe Million eine Klinik-Infektion bekommen, ist allerdings auch zu bedenken, dass nur etwa ein Drittel dieser Infektionen exogen verursacht sind und durch externe Ma&#223;nahmen einer konsequenten H&#228;ndehygiene zu vermeiden w&#228;ren.<br />
Weniger genau sind Angaben zu Todesf&#228;llen; wobei jede vermeidbare Infektion und insbesondere jeder Todesfall zu viel sind.<br />
Ziel ist daher, die H&#228;ndedesinfektion deutlich st&#228;rker in das Bewusstsein jedes Einzelnen zu r&#252;cken, gleich ob Patient oder Mitarbeiter. Dis zu unterlassen darf nicht weiter als bescheidene Nachl&#228;ssigkeit geduldet werden, sondern muss als ein tats&#228;chliches Fehlverhalten und auch sozial-gesellschaftlich als verwerflich gelten.</p>
<p><strong>Fazit: <em>&#220;ber die H&#228;nde k&#246;nnen mit wenigen Ausnahmen fast alle Arten von Infektionen &#252;bertragen werden. Die Kontakt&#252;bertragung stellt mit Abstand den bedeutsamsten &#220;bertragungsweg dar. Neben der typischen Hautflora k&#246;nnen alle anderen Keime, Bakterien, Viren, Sporen, &#252;ber die Hand weiter gegeben werden. Dis auch mit dem Erreger des einfachen Schnupfens oder auch den Bakterium f&#252;r  Magen-Darm-Infekte bis hin zu multi-resistenten Keimen.</em></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Email-Schmus vom Discounter&#8230;</title>
		<link>http://www.iposs.de/220/email-schmus-vom-discounter/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 09:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bräun W.  Dipl.rer.pol.</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Betreff: Ihre Juli-Preise f&#252;r Orangen
Guten Morgen, da hei&#223;t es gar mehrfach und gelegentlich auch politisch: Mehr netto vom brutto. Was mir aber am vergangenen Samstag in der Filiale 78xxx auffiel, ist schon kaufm&#228;nnisch herausragend frech, ja geradezu eine Herausforderung: 1000 g Orangen (= 4 St&#252;ck) f&#252;r 2,79 Euro&#8230;. Wie wollen Sie damit gegen Ihre Mitbewerber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Betreff: Ihre Juli-Preise f&#252;r Orangen</em></p>
<p>Guten Morgen, da hei&#223;t es gar mehrfach und gelegentlich auch politisch: Mehr netto vom brutto. Was mir aber am vergangenen Samstag in der Filiale 78xxx auffiel, ist schon kaufm&#228;nnisch herausragend frech, ja geradezu eine Herausforderung: 1000 g Orangen (= 4 St&#252;ck) f&#252;r 2,79 Euro&#8230;. Wie wollen Sie damit gegen Ihre Mitbewerber A, B, C und D bestehen&#8230;???</strong></p>
<p>Seit ca. 10 Jahren versuche ich, ganzj&#228;hrig Orangen zu bekommen, die - ausgepresst zum Fr&#252;hst&#252;ck - den t&#228;glichen Vitaminbedarf ausgleichen sollen. Einen Sommer-Preis, wie den Ihren, habe ich aber noch nie kennen gelernt.<br />
Da habe ich dann 3 Grapefruits f&#252;r 79 Cent das St&#252;ck mitgenommen. Die nun hatten  eine daumendicke Schale, so dass im Gegensatz zur Erwartung gerade mal 150 bis 180 ml Saft raus kamen &#8230; Ebenfalls eine Qualit&#228;t zu einem St&#252;ckpreis, der mich wohl k&#252;nftig abh&#228;lt, Ihre Filiale in &#8230; zu besuchen. So sind beide Preissetzungen eine Aufgabe f&#252;r Ihre Be-M&#228;ngel-Management.</p>
<p><em>Es gr&#252;&#223;t freundlich N.N.</em></p>
<p><strong>Service-Antwort I </strong></p>
<p>Betreff: WG: Kundenanfrage Orangen+Grapefruits</p>
<p>Sehr geehrter Herr N. N. , Anregungen oder Beschwerden nehmen wir sehr ernst und sind bestrebt, einen bestm&#246;glichen Qualit&#228;tsstandard zu halten und unseren Kunden zufrieden zu stellen. Bitte entschuldigen Sie die sp&#228;te R&#252;ckantwort, jedoch befand ich mich als zust&#228;ndiger Facheink&#228;ufer im Urlaub.</p>
<p>Wir handeln ausschlie&#223;lich Orangen aus S&#252;dafrika, die preislich h&#246;her anzusiedeln sind als die Ware aus Argentininen oder Chile. F&#252;r die Anbauer in S&#252;dafrika gab es in der laufenden Saison enorme Probleme wegen des starken Anstiegs des US Dollars und dem Fall des Euros.<br />
Unsere Vorlieferanten liefern immer frische Ware an uns aus, welche auch durch neutrale Labore auf Verkehrsf&#228;higkeit gepr&#252;ft wird. Zus&#228;tzlich werden in unseren s&#228;mtlichen Niederlassungen nach Warenanahme t&#228;glich Sicht-, Qualit&#228;ts- , Wiege- und Geschmackskontrollen durchgef&#252;hrt. </p>
<p>Die von ihnen gekauften Grapefruits bezogen wir von einem Vorlieferanten aus Deutschland, bei dem wir  aufgrund Ihrer Email massiv reklamierten.<br />
In der Hoffnung, Sie dennoch weiterhin als zufriedenen Kunden in einer unserer Filialen begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen, verbleiben wir mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
<em>Ihr XX -Service-Team</em></p>
<p><strong>Kunden-Email II</strong></p>
<p>Guten Tag,  wahrscheinlich haben Sie den Beruf des ehrbaren Kaufmanns von der Pieke auf gelernt&#8230; Demnach sind Ihnen die Begriffe Kalkulationszuschlag und Handelsspanne sicher gel&#228;ufig&#8230;</p>
<p>Wenn also - jetzt ganz einfach - der Bezugspreis (incl. Fracht) einer Ware steigt und der Kaufmann seinen bisherigen KZ aufschl&#228;gt, dann ist doch klar, dass die Ware zu teuer wird. Denn nicht die absoluten HaKo&#8217;s haben sich ge&#228;ndert und auch nicht der erwartete St&#252;ckgewinn&#8230;<br />
Beide werden aber absolut zu hoch, wenn sie nach einfacher Zuschlagskalkulation prozentual auf einen h&#246;heren Ek berechnet werden.<br />
Also, was wollten Sie mir mitteilen?? Dass Ihre Ware teurer einzukaufen war&#8230;??<br />
Ich fragte aber, warum das Kilo 2,79 Euro kostete und Ihre Filiale wohl viel liegen blieb und man deswegen wohl einen h&#246;heren Verderb hatte, der wiederum ins Abschreibbuch rein musste.</p>
<p>Wenn tats. ein Labor den Wareneingang bei Nahrungsmitteln pr&#252;ft, dann muss man halt eine Grapefruit auch mal anschneiden&#8230; Dann sieht der ber&#252;hmte &#8220;Blinde mit dem Kr&#252;ckstock&#8221;, wie dick die Schale und wie gering das Fruchtfleisch ist.</p>
<p>Wo also bleibt auf meine M&#228;ngelr&#252;ge mein rechtlichern finanzieller Anspruch auf Minderung&#8230;?? Vielleicht wurde der K&#228;ufer von dick-schaligen Grapefruits sogar arglistig get&#228;uscht&#8230;.</p>
<p>Wissen Sie, wie das bei MIGROS in der CH geht..:?? Da schickt man dem Kunden einen Einkaufsgutschein &#252;ber 5, 10 oder eben mehr Franken. Das w&#228;re eine Nummer, und der Kunde h&#228;tte mehr netto vom brutto. </p>
<p>&#220;brigens: Woher Orangen kommen und wie diese bez&#252;glich deren Provenienz (Aha!) preislich anzusiedeln sind, ist doch dem Kunden &#8220;wurscht&#8221;. Den Vitaminen ist doch auch gleichg&#252;ltig, wo auf der Welt sie in die Frucht kommen.</p>
<p>Und zuguterletzt: Sie nennen als Absender nicht mal einen Namen.<br />
Man soll und darf wohl nicht erkennen, wer den Schmus geschrieben hat&#8230;</p>
<p><em>Freundlichen Gru&#223; N.N.</em></p>
<p>Name und Anschrift von N.N. sowie der Name des Discounters sind der Redaktion bekannt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herr Doktor?! - Da hockt er&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 23:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bräun W.  Dipl.rer.pol.</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hotel-Klassifikation, Restaurant-Tester oder Klinik-Bewertung – l&#228;ngst sind nun auch im Internet die Portale weit ge&#246;ffnet, hinter denen sich auch &#196;rzte der Kritik ihrer Patienten stellen m&#252;ssen. Nicht immer ist es in jeder bundesdeutschen Gegend und bei allen Symptomen einfach, einen guten Arzt oder einen medizinischen Spezialisten zu finden. Das machen nun Plattformen wie Docinsider, imedo, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Hotel-Klassifikation, Restaurant-Tester oder Klinik-Bewertung </em>– l&#228;ngst sind nun auch im Internet die Portale weit ge&#246;ffnet, hinter denen sich auch &#196;rzte der Kritik ihrer Patienten stellen m&#252;ssen. Nicht immer ist es in jeder bundesdeutschen Gegend und bei allen Symptomen einfach, einen guten Arzt oder einen medizinischen Spezialisten zu finden. Das machen nun Plattformen wie Docinsider, imedo, Helpster oder jameda m&#246;glich. Sie bieten zum einen Telefonnummer und Adressen als Basisinformation und dann auch  Hinweise &#252;ber fachliche und/oder menschliche Qualit&#228;ten der Mediziner. </strong></p>
<p>Dienste, die eine solche Bewertung bieten, sind grunds&#228;tzlich mehr als ein pures Verzeichnis &#252;ber Mediziner, man will auch, dass Patienten Informationen geboten werden, die man zu fr&#252;heren Zeiten nur von Freunden oder Bekannte bekommen konnte.</p>
<p><strong>Das Team vom Medical Counter</strong></p>
<p>Von Mund-zu-Mund machte die Mediziner-Empfehlung schon immer im Bekanntenkreis die Runde; Tipps und Anregungen, die Patienten wohl schon immer &#252;ber gute und schlechte &#196;rzte austauschten.<br />
Und auch das Management am &#8216;Medical-Counter&#8217;, der Theke, hinter der sich die &#8216;Helferinnen&#8217; verschanzen, steht in der Kritik, ob es den in der Sprechstunde ausreichend und einladend freundlich ist.<br />
Ganz abgesehen von der Terminvergabe und der Frage, wie lange der Arzt  Zeit f&#252;r die Diagnose oder das Patientengespr&#228;ch nimmt.<br />
Auf all diese Fragen gibt es nun auch online Antworten. Die Nutzer von Bewertungs-Plattformen &#228;u&#223;ern Lob und Kritik &#252;ber Textfelder, sie geben Schulnoten oder Punkte und lassen f&#252;r andere Nutzer den Vergleich zu &#252;ber m&#246;gliche Missst&#228;nde oder besonders empfehlenswerte Mediziner. Eine offene Info-Quelle, die nicht allen &#196;rzten gefallen kann.</p>
<p><strong>Infos zu K&#246;rper und Geist</strong></p>
<p>Eine bereits gut best&#252;ckte Datenbank ist die von Docinsider, die schon mehr als 370.000 Adresseintr&#228;ge und &#252;ber 100.000 bewertete &#196;rzte und Heilberufe bietet. Der<br />
Prim&#228;res Ziel ist es noch immer, Patienten und &#196;rzte in einen engeren Dialog miteinander zu bringen. Der Dienst soll &#252;ber Entgelte aus Anzeigen von &#196;rzten, Gesundheitsanbietern und Medizin-Firmen sowie &#252;ber E-Commerce gelingen. </p>
<p>Beim Mitbewerber jameda, einer Kooperation mit Tomorrow Focus und dem Focus Magazin Verlag, lassen sich &#252;ber die Nennung der Fach-Disziplin Arzt, Heilberufler, Klinik oder Apotheke nahe am Heimatort des Suchers aus bundesweit &#252;ber 445.000 Adressen finden. Dazu gibt es hilfreiche Infos zum Thema Gesundheit, wobei die Artikel von medizinischen Fachleuten verfasst werden.</p>
<p>Als weitere Anbieter stellen das Gesundheits-Netzwerk Helpster und die Gesundheitsgemeinschaft imedo neben den g&#228;ngigen Arzt-Infos noch Community-Funktionen ins Netz,  die sich mit Diskussionsforen, Erfahrungsberichten und Selbsthilfegruppen an gesundheitsbewusste Menschen wenden, die ihre Erfahrungen und Empfehlungen austauschen k&#246;nnen.<br />
Alle Plattformen erlauben eine Suche nach Disziplin, Namen und Wohnort und sie sind kostenfrei. </p>
<p><strong>M&#246;glichst ehrlich bewerten!</strong></p>
<p>Was den Medizinern nicht in jedem Fall gefallen d&#252;rfte, ist die Offenheit der Bewertungsdienste .<br />
Wer jedoch glaubt, mal schnell sein M&#252;tchen am Doktor oder einer medizinischen Einrichtung k&#252;hlen zu k&#246;nnen, der missachtet die Grundregel. Die n&#228;mlich besagt: man schreibe nie ver&#228;chtlich, wohl aber kritisch und vor allem ehrlich.<br />
Harte Kritik muss einen Grund haben und muss sich an Tatsachen messen lassen. Und auch das Lob ist erlaubt, was einem guten Arzt wohl am liebsten ist.</p>
<p>Das Info-Angebot im Internet kommt auch jenen entgegen, die ihre Beschwerden einer hohen Intimsph&#228;re zuordnen und sie deshalb zun&#228;chst den Besuch einer Arztpraxis scheuen. Das nun sollte den Gang zur &#228;rztlichen Sprechstunde jedoch nicht auf Dauer verhindern.<br />
Das gro&#223;e Interesse an Gesundheitsthemen und -portalen beweist, dass Ausk&#252;nfte zur eigenen Gesundheit &#252;ber das Internet den Mediziner deutlich verdr&#228;ngt hat.<br />
Als beliebte Seiten gelten netdoktor.de, apotheken-umschau.de, gesundheit.de, apotheken.de und bmg.bund.de/gesundheit, dem das h&#246;chste Ma&#223; an Seriosit&#228;t zugesprochen wid.<br />
Bei Eindeutigkeit und Zuverl&#228;ssigkeit liegen onmeda.de, medizinlexika.de, sprechzimmer.ch, medizin-netz.de und rki.de, die Seite des Robert Koch-Instituts, weit vorne. Bei der Qualit&#228;t &#252;berzeugen onmeda.de, mediknowledge.de und sprechzimmer.ch. </p>
<p>Als Kriterien f&#252;r Qualit&#228;t z&#228;hlen Quellenangaben, Expertenaussagen sowie Verweise auf Quellen. Noch gilt das Gesundheitsportal mediknowledge.de als das am h&#228;ufigsten besuchte.</p>
<p><strong>Fazit: die Info im Internet sollte den Arztbesuch und die Beratung, Untersuchung oder Diagnose nicht ersetzen. Ein Dialog zwischen Patient und Doktor ist durchs Netz sinnvoll zu erg&#228;nzen und zu unterst&#252;tzen. </strong></p>
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		<item>
		<title>Dauerthema &#8216;Burn-out&#8217;  oder doch mal Nein sagen&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 23:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bräun W.  Dipl.rer.pol.</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Lehrer, Stations&#228;rzte, Busfahrer, Krankenschwestern oder Polizisten - wenn die &#252;ber 45 sind, dann k&#246;nnten alle das selbe Syndrom zeigen: Burn-Out. Bei verschiedenen Symptomen. Die Zahl derer, die durch den Job psycho-somatisch krank werden, steigt weiter. Machen sich die Arbeitnehmer im Beruf kaputt oder macht sie die Arbeit kaputt&#8230;?
Experten f&#252;r Arbeits-und Gesundheitsschutz bleiben in Erkl&#228;rungsans&#228;tzen meist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lehrer, Stations&#228;rzte, Busfahrer, Krankenschwestern oder Polizisten - wenn die &#252;ber 45 sind, dann k&#246;nnten alle das selbe Syndrom zeigen: Burn-Out. Bei verschiedenen Symptomen. Die Zahl derer, die durch den Job psycho-somatisch krank werden, steigt weiter. Machen sich die Arbeitnehmer im Beruf kaputt oder macht sie die Arbeit kaputt&#8230;?<br />
Experten f&#252;r Arbeits-und Gesundheitsschutz bleiben in Erkl&#228;rungsans&#228;tzen meist stecken. Hetze, gereizte Nerven, Schlafst&#246;rungen, Ern&#228;hrungsfehler, gest&#246;rte Psyche, gereizte Partnerschaften&#8230; es bedarf nicht der hektichen Weihnachtszeit, um festzustellen, dass recht viele Individuen an Burn-out leiden.</strong></p>
<p>Auch ohne Erhebungen d&#252;rfte klar sein, dass intensive, andauernde, von Stress begleitete Arbeitsbelastung den Menschen besonders zusetzt, er sich ersch&#246;pft f&#252;hlt und mancher hinterfragt, ob das &#252;berhaupt sein muss?<br />
Unter Burnout-Syndrom wird der Status schwerer psychischer Ersch&#246;pfung verstanden, der nach l&#228;ngerer Zeit intensiven, belastenden Arbeitens auftritt und der sich vielf&#228;ltig darstellt: emotionale Ersch&#246;pfung, Mattigkeit, Apathie und Depression, Ess- und Schlafst&#246;rungen, allgemeine Unruhe&#8230;am Ende k&#246;nnte auch Aggression stehen, die sich aufgestaut hat.</p>
<p><strong>Burnout vs. Depression</strong></p>
<p>Burnout ist zu differenzieren von der „echten“ Depression, bei der die Personen im Vergleich zum Burnout emotional eher nicht ansprechbar ist.<br />
Das macht m&#246;glich, Burnout leichter zu behandeln, meist ohne Einsatz von Medikamenten, sofern die Ersch&#246;pfung nicht bereits depressive Z&#252;ge aufweist.<br />
Das „Ausgebrannt-Sein“ erfasst Sch&#252;ler, Studenten, Berufst&#228;tige, F&#252;hrungskr&#228;fte, Arbeitslose. F&#252;r den Verlauf  ist charakteristisch, dass sich zun&#228;chst Euphorie und starkes Engagement einstellen, wobei die Betroffenen auf ausreichend lange Erholungsphasen verzichten, sie den Beruf ins Zentrum ihres Tuns setzen und sie dar&#252;ber private Bed&#252;rfnisse vernachl&#228;ssigen. Betroffene ziehen sich h&#228;ufig zur&#252;ck, sie sind antriebslos im privaten Bereich. Soziale Kontakte werden nur noch zu Kollegen, Kunden oder Mitarbeitern gehalten, freie Zeit verrinnt ohne Inhalt.</p>
<p><strong>Wo bleibt die Stimmung?</strong></p>
<p>Setzt nach Wochen, Monaten oder auch erst nach Jahren die endg&#252;ltige Ersch&#246;pfung ein, bedeutet dies anhaltend m&#252;de, traurig, antriebslos zu sein - alles ist einem zu viel. Die zweite Phase beginnt und es kommen physische Symptome dazu: Schlafst&#246;rungen, Ausschlag, Schwindel, Angst- und Panik-Attacken, R&#252;ckenschmerzen und Kopfschmerzen.<br />
Die bisherige Begeisterung nimmt ab, man zieht sich sich zur&#252;ck, ver&#228;ndern seine Stimmungslage von zynisch bis depressiv. Bislang strukturierte Tage bleiben im Ergebnis offen.<br />
Es folgt oft Dienst nach Vorschrift, begleitet von einem Gef&#252;hl innerer Leere, das Interesse schwindet, Einsamkeit ersetzt fr&#252;here Leidenschaft f&#252;r den Job.<br />
Personen, die ihren Selbstwert &#252;ber engagierte Arbeit definier(t)en, sind gleicherma&#223;en gef&#228;hrdet wie solche, an deren Arbeitsplatz Zeit- und Kostendruck herrscht.</p>
<p><strong>Stress und wenig Kohle</strong></p>
<p>Am unsicheren Arbeitsplatz, dazu gering bezahlt, ist die Burnout-Gef&#228;hrdung h&#246;her, und h&#246;her liegt sie auch in sozialen und Pflegeberufen, weil hier die emotionale Belastung intensiver ist als in anderen Berufen.<br />
Wird dem Einzelnen dessen Handlungsspielraum eingeschr&#228;nkt, er an Arbeitsbedingungen nicht mitwirken kann, f&#252;hlt er sich ausgeliefert. Wird am Arbeitsplatz nicht offen kommuniziert und wenig bis nie gelobt, steigt das Burnout-Risiko.</p>
<p>Ein Burnout-Syndrom ist therapeutisch gut zu behandeln, auch wenn man dazu in einer speziellen Klinik station&#228;r aufgenommen werden sollte.<br />
Die Reha-Ma&#223;nahme bedeutet im weiteren Verlauf auch, dass man in den Job &#252;ber Teilzeitmodelle zur&#252;ck kehrt.</p>
<p><strong>Ist mein Kollege betroffen&#8230;?</strong></p>
<p>Bei mehr als 130 Symptomen, mit denen sich das Syndrom zeigen kann, ist das  Burn-out als emotionale Ersch&#246;pfung nicht immer von einer Depression abzugrenzen.<br />
Burn-out bedeutet ersch&#246;pft zu sein, aber auch aktivierbar. Die Gef&#252;hls&#228;u&#223;erungen zeigen Normalit&#228;t von &#196;rger bis Freude. Das ist bei der Depression anders, auch wenn man unter beiden Gef&#252;hls-Bildern Dienst nach Vorschrift macht oder sich in Kurzerkrankungen ergeht.</p>
<p>Signals&#228;tze wie &#8220;Ich schaff das nicht&#8221; sollte man deshalb als Kollege/Kollegin ernst nehmen, weil Burn-out-Erkrankte sich den Zustand nicht zugestehen, obwohl sie bemerken, dass sie nicht sonderlich effizient arbeiten.</p>
<p>Spielen bei Beh&#246;rden meist enge Arbeitsvorschriften und Hierarchien eine Rolle, sind auch Personen in Projektarbeit h&#228;ufiger erkrankt, weil Projektarbeit druckvoll beginnen und Dauerstress bedeuten.</p>
<p>Sind Frauen auch h&#228;ufiger betroffen M&#228;nner, sind sie jedoch weniger suizid-gef&#228;hrdet, je nach der Schwere der psychischen. Zu vermuten ist, dass Frauen eher zum Arzt gehen, w&#228;hrend M&#228;nner versuchen, die Situation auszuhalten und sich eher mal dem Alkohol zuwenden oder exzessiv  Sport treiben&#8230;<br />
Gut dotierte Personen mit gro&#223;em Handlungsspielraum und hoher Wertsch&#228;tzung und Anerkennung k&#246;nnen dagegen viele Jahre auch hohe bis h&#246;chste Arbeitsanforderungen sehr gut aushalten, weil dies nicht als Dauerstress, sondern als Herausforderung gilt.</p>
<p>Und dann ist da noch die psychischen Konstitution – die F&#228;higkeiten, sich ein Gef&#252;hl f&#252;r den eigenen Rhythmus zu bewahren, zu unterscheiden, welche Anforderungen  machbar sind und wo &#8220;Nein&#8221; erforderlich ist.</p>
<p><strong><em>Wer denkt, kann ver&#228;ndern! Wer damit aufh&#246;rt, geliebt werden zu wollen, wenn er etwas leistet, der muss die Vermischung von Lebens-Sinn und Arbeits-Sinn aufgeben&#8230;Also, fangen wir an..</em></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn schon, denn schon&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 23:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bräun W.  Dipl.rer.pol.</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;ein teures Auto macht was her!
Man kennt das l&#228;ngst aus der Werbung. Inzwischen auch mit ironischem Unterton: Mein Haus, mein Boot, mein Pferd&#8230;Wenn bei dieser Aufz&#228;hlung Familie und Auto nicht benannt sind, liegt das nun mal daran, dass die &#8220;oberen Zehntausend&#8221; sich vielleicht gerne &#252;ber mehr definieren als &#252;ber die allt&#228;glich erlebte Familie und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;ein teures Auto macht was her!</p>
<p>Man kennt das l&#228;ngst aus der Werbung. Inzwischen auch mit ironischem Unterton: <em>Mein Haus, mein Boot, mein Pferd&#8230;</em>Wenn bei dieser Aufz&#228;hlung Familie und Auto nicht benannt sind, liegt das nun mal daran, dass die &#8220;oberen Zehntausend&#8221; sich vielleicht gerne &#252;ber mehr definieren als &#252;ber die allt&#228;glich erlebte Familie und die banale vierr&#228;drige Mobilit&#228;t. Wie aber sieht man sich wirklich in Bezug zu den Premium-Marken?</strong></p>
<p>Aus Sicht der Kunden definieren sich Autobauer vor allem &#252;ber Service, Qualit&#228;t und technische Innovation. Ein solches Ergebnis kann man einfahren, wenn man, wie die Marketingberatung CC&amp;C Customer Care &amp; Consulting, Bad Homburg, 4.200 Fahrer von Oberklassewagen sowie anderer Marken oder Baureihen befragt.</p>
<p>Dann ergibt sich, dass jeweils 83 von 100 einen ausgezeichneten Service erarten und den bei Kauf und Wartung. F&#252;r 77 von 100 gilt, dass sie eine hochgradige Kundenorientierung sch&#228;tzen.<br />
Und wenn schon Premium-Marke, dann gilt f&#252;r 70 von 100 Nobel-Fahrern, dass sie als erste fahren, was technologische Neuerungen ergeben und was die Technik der Zukunft bestimmt (60 Prozent).</p>
<p><strong>Wer teuer bestellt&#8230;.zahlt!</strong></p>
<p>Klar w&#228;re wohl auch ohne Befragung gewesen, dass wer 50 000, 60 000 Euro und mehr ausgeben will und es dann auch tut, eine bevorzugte Betreuung w&#252;nscht (73 Prozent). Bis zur Mitteklasse gilt, dass nur jeder Zweite sowas erwartet. Dabei ist auch wichtig, dass exklusive Aufmerksamkeiten vom Hersteller oder Verk&#228;ufer geboten wird und man zum wichtigen Kundenkreis z&#228;hlt.</p>
<p>Wer also eine S-Klasse oder einen 7er f&#228;hrt, der will &#252;bers neue Modell vorab informiert werden, was nur einem von f&#252;nf Nicht-Oberklasse-Fahrer wichtig ist.<br />
Wer immer auch Probefahrten mag, der sch&#228;tzt dazu die Einladung (70 von 100) &#252;bers Wochenende, was in den Klassen drunter nur jeder Dritte sch&#228;tzt.</p>
<p>Und weil man auch beim Werkstattbesuch mit der Oberklasse mehr hinbl&#228;ttert als andere, ist zus&#228;tzlicher Service zu erwarten:  8 von 10 Befragten in der Premium-Gruppe sehen da mindestens die kostenlose Reinigung ihres Wagens; jedoch nur zwei von 3 in den Klassen drunter. Ohne Unterschied bei PS und Hubraum erwartet man hohe Terminflexibilit&#228;t und wie selbstverst&#228;ndlich einen Hol- und Bring-Service.</p>
<p><strong>&#8220;Mein Werkstattmann&#8221;</strong></p>
<p>Ob Lehmann, van Haagen oder Yurtsever - wer einen hochwertigen Wagen f&#228;hrt, der erwartet im Autohaus immer auch &#8220;seinen Mann&#8221; und durch diesen die bevorzugte Betreuung. Ganz nach Bed&#252;rfnis, Gelegenheit und Anspruch und zwar zu 86 Prozent.<br />
Und wenn das Fahrzeug schon zur uper-class z&#228;hlt, dann will man auch als dessen Halter und Fahrer &#8220;gebauch-kitzelt&#8221; werden. Konkret: Einer von zwei Premium-K&#228;ufern erwartet, dass man ihm sein Kundenerlebnis bietet und ihn zu exklusiven Kultur- oder Sportveranstaltungen einl&#228;dt.<br />
Auch wer nicht t&#228;glich dr&#252;ber nachdenkt, der hat spezielle Erwartungen an die soziale Kompetenz von Mercedes, BMW &amp; Co. Ist doch f&#252;r zwei von drei Kraftfahrern ethisches und umweltbewusstes Verhalten und die zugeh&#246;rige Verantwortung wichtig.</p>
<p><strong>Erfolgreiche M&#228;nner sind Premium!</strong></p>
<p>Als Steckbrief des  Premium-Fahrers gilt: beruflich erfolgreich, m&#228;nnlich, 40 bis 59,  kulturell interessiert mit Affinit&#228;t zu Technik- und Sport. F&#252;r Marketing-Experten ist dies Milieu der &#8216;Etablierten&#8217;, deren Mitglieder &#252;ber einen hohen sozialen Status verf&#252;gen, die eher konservativ sind und die ihr Leben traditionell f&#252;hren. Verbunden mit dem Charme, Statussymbole eher diskret zu zeigen&#8230;</p>
<p>Und weil denn gilt, wer hat, der hat&#8230;zeigt sich knapp jeder dritte befragte Oberklassewagen-Fahrer bereit, f&#252;r mehr Qualit&#228;t auch mehr ausgeben zu wollen. Einer von f&#252;nfen achtet dabei aber mehr auf Marke als auf Preis.<br />
Und weil man(n) sich dann doch nicht neidisch zeigen will, gilt f&#252;r 46 von 100 Nicht-Premium-Fahrer: ein Premium-Produkt sollte sich dann doch durch einen hohen Preis auszeichnen, damit es sich vom normalen Gebrauchsgut, dem &#8220;middle-interest-product&#8221;, dann auch wirklich abhebt.</p>
<p>Blieb in der Studie  nur die Frage offen:<em> Wie sieht es aus, wenn das Premium-Produkt ein Gesch&#228;ftswagen ist? </em> Wer n&#228;mlich ein Fahrtenbuch f&#252;hren muss oder wer sich den &#8220;geldwerten&#8221; Vorteil besteuern l&#228;sst, der hat andere Anspr&#252;che an Service und Betreuung als Kunden, die ihr Autokosten mit der Pendler-Pauschale abgegolten bekommen. </p>
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		<title>Langfristig wichtig: Betriebliche Kinderbetreuung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 22:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bräun W.  Dipl.rer.pol.</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Familienministerium verl&#228;ngert Frist f&#252;rs F&#246;rderprogramm 
Der Begriff des &#8220;Betriebskindergarten&#8221; ist weit &#252;ber 40 Jahre alt. Doch sind die g&#252;nstigen Tatsachen oft auch wieder untergegangen wie das Unternehmen, in dem eine solche Einrichtung praktiziert wurde. So erinnert man sich im Schwarzwald-Baar-Kreis (S&#252;dbaden) in mehreren Altersgruppen an den SABA-Kindergarten, einst ein klangvoller Name (3000 Besch&#228;ftige in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Familienministerium verl&#228;ngert Frist f&#252;rs F&#246;rderprogramm </em></p>
<p>Der Begriff des &#8220;Betriebskindergarten&#8221; ist weit &#252;ber 40 Jahre alt. Doch sind die g&#252;nstigen Tatsachen oft auch wieder untergegangen wie das Unternehmen, in dem eine solche Einrichtung praktiziert wurde. So erinnert man sich im Schwarzwald-Baar-Kreis (S&#252;dbaden) in mehreren Altersgruppen an den SABA-Kindergarten, einst ein klangvoller Name (3000 Besch&#228;ftige in der Unterhaltungselektronik), der indirekt auch mit weltweit bedeutenden Jazz-Produktionen MPS in Zusammenhang stand. Doch tempi pasati&#8230;Nein!</strong></p>
<p>Jetzt hat das Bundesfamilienministerium die Frist f&#252;r das F&#246;rderprogramm Betrieblich Kinderbetreuung BuK bis Mitte 2011 verl&#228;ngert, das seit Februar 2008 auch mit  aus Mitteln des Europ&#228;ischen Sozialfonds aufgelegt wurde. </p>
<p><strong>Fachkr&#228;fte und Familie</strong></p>
<p>Beste Gelegenheit f&#252;r Firmen aller Gr&#246;&#223;en mit einem betrieblichen Betreuungsprojekt zu starten, weil nicht erst seit Neuestem gute Kinderbetreuung zu den tats&#228;chlich wichtigen Zukunftsaufgaben geh&#246;ren.<br />
Dies nun sollte nicht nur die Ansicht der Bundes-Ministerialen sein, sondern auch all derer, zu deren Unternehmerschaft es geh&#246;rt, mit einer betrieblichen Kinderbetreuung einen wichtigen Beitrag zu leisten, damit Arbeitnehmer Beruf und Familie besser vereinbaren k&#246;nnen.<br />
Damit h&#228;tte die Sozialpartnerschaft aus Besch&#228;ftigten und deren Familien sowie den Arbeitgebern einen Vorteil, der durch familienfreundliche Angebote die Chancen auf Fachkr&#228;fte attraktiv macht.</p>
<p><strong>&#8216;manpower&#8217;-Vorteile</strong></p>
<p>Wurden Firmen in den vergangenen Monaten durch die Finanz- und Wirtschaftskrise stark &#8216;gebeutelt&#8217;, kann die verl&#228;ngerte Antragsfrist neue Spielr&#228;ume schaffen. Pl&#228;ne zu betrieblichen Betreuungs-projekten k&#246;nnen gelassener angegangen werden und das F&#246;rderprogramm kann helfen, das Pojekt dann auch real werden z lassen. Insgesamt keine &#8216;noble&#8217; Tat des Managements, sondern viel eher ein &#8220;manpower-Vorteil&#8221; aus einer jahrelang ungewohnten, weil kostentr&#228;chtigen betrieblichen Kinderbetreuung.<br />
Zielgruppe f&#252;r die Mittel aus dem F&#246;rderprogramm sind gewerbliche Unternehmen aller Gr&#246;&#223;en und Branchen in Deutschland, aber K&#246;rperschaften, Stiftungen und Anstalten des &#246;ffentlichen und privaten Recht, zu denen auch  Hochschulen z&#228;hlen.</p>
<p><strong>Mindestens 6 Mitarbeiterkinder </strong></p>
<p>Die F&#246;rderung bedingt, dass mindestens sechs neue zus&#228;tzliche Betreuungspl&#228;tze f&#252;r Mitarbeiterkinder bis zum vollendeten 3. Lebensjahr in bereits bestehenden oder neuen Einrichtungen geschaffen werden. Eine Kooperation mit mehreren Firmen ist durchaus denkbar.<br />
Und geht es um Ausgaben, Aufwand und Kosten gilt, dass f&#252;r die Betreuung von Mitarbeiterkindern maximal 50 Prozent des Aufwands bis zu 6.000 Euro je Platz im Jahr durch die F&#246;rdermittel des ESF gef&#246;rdert werden. Die Zahlungen laufen bis zu 24 Monate, h&#246;chstens jedoch bis Laufzeitende des<br />
des Programms am 31. Dezember 2012. </p>
<p>Interessierte Firmen m&#252;ssen ihre Antr&#228;ge so rechtzeitig stellen, dass sp&#228;testens zum 1. Juli 2011 begonnen werden kann, sie zu f&#246;rdern. Gleichzeitig k&#246;nnen Unternehmen, Hochschulen und Tr&#228;ger der Betreuungseinrichtung eine begleitende Finanzierung durch L&#228;nder und Kommunen beantragen.</p>
<p>Mehr Informationen zum F&#246;rderprogramm Betrieblich unterst&#252;tzte Kinderbetreuung unter www.erfolgsfaktor-familie.de/kinderbetreuung</p>
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		<title>Sucht statt Gl&#252;ck an Automaten</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 23:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bräun W.  Dipl.rer.pol.</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Haste mal &#8216;ne Mark!&#8221; - Die h&#228;tte vor 10 Jahren noch reichen k&#246;nnen f&#252;r zwei Kugeln Eis, eine Flasche Bier oder eben f&#252;nf Versuche zu je 20 Pfennig am Groschengrab. Jener Einrichtung in Gastst&#228;tten  und Kneipen, wo man gelegentlich sogar den 10-J&#228;hrigen hinsetzte, damit der mal f&#252;r ein paar Minuten Ruhe gab&#8230;
Derzeit lohnt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&#8220;Haste mal &#8216;ne Mark!&#8221; </em>- Die h&#228;tte vor 10 Jahren noch reichen k&#246;nnen f&#252;r zwei Kugeln Eis, eine Flasche Bier oder eben f&#252;nf Versuche zu je 20 Pfennig am Groschengrab. Jener Einrichtung in Gastst&#228;tten  und Kneipen, wo man gelegentlich sogar den 10-J&#228;hrigen hinsetzte, damit der mal f&#252;r ein paar Minuten Ruhe gab&#8230;</strong></p>
<p>Derzeit lohnt sich die  Teilnahme an der Automaten-Industrie, auch wenn die Ums&#228;tze auf dem Markt mit Gl&#252;ckspielen nach Erkenntnis der Deutsche Hauptstelle f&#252;r Suchtfragen von 2007 auf 2008 von 27.9 Mrd. um 11 Prozent auf 24,9 Milliarden Euro gesunken ist. Gestiegen ist dagegen in der selben Zeit der Umsatz an Gl&#252;cksautomaten auf &#252;ber acht Milliarden Euro (+6,6 %).</p>
<p>Wer soziologisch, therapeutisch oder ansonsten wissenschaftlich verfolgte, wie das Spie an den Automaten sich entwickelte, der muss quasi strengere Regulierungen auf politische Ebene fordern. Gibt es doch zu viele  Spiels&#252;chtige, die in ihrer stofflosen Sucht kaum geheilt werden k&#246;nnen. Auch wer jahrelang abstinent war, hat als Ex-Gl&#252;cksspiels&#252;chtiger ein hohes Risiko des R&#252;ckfalls. Typisch f&#252;r eigentliche alle Suchtkranken.</p>
<p><strong>&#8216;Spiel-Sucht&#8217; gilt als krank!</strong></p>
<p>Die aktuell g&#252;ltige Forschung in Deutschland hat erkannt, dass die Spielsucht als Krankheitsbild gelten muss, das seit 2001 von den Kostentr&#228;gern im Gesundheitswesen auch anerkannt wird. Insgesamt klassifiziert als Verhaltenssucht mit nicht-stoffgebundener Abh&#228;ngigkeit.</p>
<p>Gef&#228;hrdet sind Personen, die Stimulation ben&#246;tigen, um sich wohl zu f&#252;hlen, und solche mit schwachem Selbstwertgef&#252;hl, die nach dem Erlebnis beim Gl&#252;cksspiel lechzen.<br />
Bei der Automatentechnik, ma&#223;geblich f&#252;r die programmierten Gewinne, gilt, dass eines von drei oder auch vier Spielen das &#8220;kurzfristige Gl&#252;ck&#8221; am Automaten bringen.<br />
Auf eine solche Weise &#8216;belohnt&#8217; zu werden, wird im Gehirn gespeichert und auf Abruf gesetzt, was bei depressiven Personen spielerisch genutzt wird, um negative Gef&#252;hle abzubauen. Gleichzusetzen mit der Flucht vor Problemen und Konflikten &#252;ber die Teilnahme am Gl&#252;cksspiel.</p>
<p><strong>Schrille Spielanreize am Automaten</strong></p>
<p>Waren Automaten im vorigen Jahrhundert noch solche des einfachen Spiele-Charakters, bietet heutige Technik hohe Spielanreize &#252;ber monet&#228;ren Ergebniswert. Wer spielt, der wird durch Risiko-Taste und pulsierende Licht- und Tonsignale in den Spielablauf eingebunden.  Dabei wird jedoch der m&#246;gliche Einfluss nur vorget&#228;uscht, weil eben das  Spielergebnis programmiert ist.<br />
Wenn im Spiel oft &#8220;Fastgewinne&#8221; auftreten, dass eben nur f&#252;nf von sechs Symbole f&#252;r den Gewinn eintreffen, ist dies als vermeintliche Belohnung des Spielers nahezu gleicherma&#223;en wirksam wie ein echter Gewinn.</p>
<p><strong>Einladung f&#252;r mehr Frauen</strong></p>
<p>War es bisher die Spielhalle, soll das „Casino“ weniger schmuddelig wirken und auch Frauen als Kunden anlocken. Da Geldspielautomaten durch den Gl&#252;cksspiel-Staatsvertrag nicht erfasst werden oder wurden, kann es eine Spielsperre oder eine verpflichtende Fr&#252;herkennung wie in staatlichen Casinos nicht geben. Eines gilt als derweil als fest: 80 von 100 Spiels&#252;chtigen fanden ihren Weg &#252;ber Spielhallen.</p>
<p>Deshalb sind Gesetze und Verordnungen gefordert, um die Ger&#228;te in den Vertrag einzubeziehen oder ein Spiel auf ein Unterhaltungsspiel zur&#252;ck zu f&#252;hren.<br />
F&#252;r den Spieler darf es nicht um &#8216;Verm&#246;gen&#8217; gehen, viel eher sind Einsatz und Gewinn am Unterhaltungswert zu orientieren, um zu verhindern, dass Spiele am Automaten psychisch zu intensiv wirken.</p>
<p><strong>Und dann gibt es noch die Lobby</strong></p>
<p>Keine Branche ohne Lobby, will man meinen, und so versuchen auch die Hersteller und Aufsteller Kontakte in die Politik oder zu Ministerien zu halten. Ihre Drohung: Arbeitspl&#228;tze fallen weg, falls Gl&#252;cksspiel-Branche zu stark reglementiert wird.<br />
Vermieden wird dabei, die Spielverordnung zu thematisiert.<br />
Hat der Gesetzgeber als h&#246;chsten Gewinn pro Spiel auf zwei Euro festgelegt, gelten an den Automaten zun&#228;chst Punkte, die dann zu Geld und einen Gewinn bis zu<br />
10 000 Euro m&#246;glich machen. Ausbezahlt schrittweise &#252;ber Stunden oder auch illegal von der Aufsicht.</p>
<p><strong>Ein ge&#228;ndertes Gesetz schiebt den ersten Riegel vor: <em>Ab 1. Januar 2011 sind nur noch zul&#228;ssig mit einem maximalen Gewinn von 1000 Euro. Aus Sicht derer, die suchtpr&#228;ventiv wirken wollen, immer noch viel zu hoch&#8230;</em></strong></p>
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