Essen, was schmeckt…bei der „Reinfall-Mett“ falsch!?

Lebensmittel-Einkäufe: Jeder Zweite fürchtet Mogelpackungen

Wer ‘ne Lesebrille auch beim Discounter benötigt, der hat gegebenenfalls schlechte Karten. Doch auch Verbraucher ohne Lesehilfe verstehen die Angaben auf Lebensmittel-Verpackungen nicht. Und das sei jeder Zweite, der auch noch vermutet, dass er beim Einkauf besch….. wird. Ob dann ein Produkt auch noch gesund ist, können nur 25 von 100 Konsumenten erkennen.

Ist die “Verbraucherstudie 2010″ des Instituts Fresenius tatsächlich repräsentativ, können 71 von jeweils 100 deutschen Verbrauchern nicht einschätzen, ob ein Lebensmittel, ein Nahrungs- oder Genussmittel als Produkt für Kinder geeignet ist. Und wohl deshalb vertrauen nur10 von 100 der Industrie und der Politik in Lebensmittelfragen. 
Die Studie ergab gleichzeitig : Bio ist out, regionale Lebensmittel sind in und Frauen sind beim Einkauf kritischer als Männer. Klar eigentlich, weil sie auch häufiger einkaufen. Und so kauft auch der Verbraucher OST anders ein als der Konsument WEST.

Ist drin, was drauf steht?

Was den Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln ganz besonders bewegt, ist die Frage, ob denn in der Packung wirklich auch drin ist, was drauf steht. Und weil die Antwort meist unbeantwortet bleibt, bleibt auch die Sorge zu Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Zutaten.
Von knapp der Hälfte aller Verbraucher wird auch befürchtet (48 Prozent), dass auf der Verpackung wichtige Angaben zu den Inhalten versteckt sind, oder schlimmer, diese gar nicht angegeben sind und dass verwendete Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffe, langfristig die Gesundheit belasten oder krank machen…
Fazit der Studie über die Angaben des Institut Fresenius: für die deutliche Verunsicherung der deutschen Verbraucher sind Formulierung und Darstellung der Inhaltsangaben maßgeblich, sind doch für 49 von jeweils 100 Befragten die Angaben auf den Lebensmitteln wenig bis gar nicht verständlich.

Und die Verbraucher…??

Für die ist es auf den Web-Blogs dann auch schon mal ganz einfach: Vor allem die krummen Angaben vermeiden, wie 800, 475, 125 oder 80 Gramm. Da kauft man dann aus diesem Grund bei LIDL keine Wurstwaren mehr, denn dort seien fast alle Packungen in 80g ausgezeichnet. Und das dann noch zu alten 100g-Preis.
Für andere ist die Verunsicherung der Verbraucher von der Lebensmittellobby so gewollt. Egal ob es um die Inhaltsmengen oder um die Inhaltsstoffe geht. Es könnte alles so einfach sein, aber genau das sei es nicht.
Zitat: Ich kaufe grundsätzlich nur Rohware jeglicher Art, also keinerlei Fertigprodukte. Alle Gerichte werden selbst zubereitet. Es gibt kein Gericht zweimal im Monat. Selbst das Mehl für ein herzhaftes Brot mische ich selbst zusammen. Viele scheuen den Aufwand an Zeit, aber denen kann ich nur sagen, es braucht viel weniger Zeit, als man denkt. Und dazu ist es auch noch preiswerter. Einzige Ausnahme ist Bier, das braue ich nicht selbst. Zitat Ende.

Und auch beobachten kann man selbst: Wer an der Kasse steht und sieht, was die vor einem auf das band legen, kann einem schwindlig werden. Da ist doch zu vermute, dass sich einige ganz schön krank essen. Wer nun nicht sicher ist, was er kauft oder er nicht genau erkennen kann, ob das Produkt gesund ist oder nicht, sollte es einfach im Regal liegen lassen. Vor allen Dingen sollte man sich nicht von der Werbung einlullen lassen.

Per Gesetz erschwert

Als erste Direktive im erfolgreichen Angriff auf den Verbraucher gilt die Täuschung: „Essen Sie dazu die Packungsbeilage und fragen Sie besser niemanden, sondern prüfen Sie selbst“. Eine trefflich gelungene Pointe eines Kritikers.
Und der weiß auch: erst die gesetzlichen Vorschriften, Inhaltsstoffe mit ihren zahllosen Verklausulierungen und Ausnahmen kenntlich zu machen, hat es dem Verbraucher schwer gemacht den physiologischen Wert eines Lebens-, Nahrungs- oder Genussmittels zu erkennen.

Wie war das noch in den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts? Sind doch wohl nicht alle Konsumenten seit damals nicht daran eingegangen, weil die Inhaltsstoffe nicht angegeben waren…

Aktuell verpflichtende Angaben und noch dazu eine ”Ampelkennzeichnung” schaffen die Abhängigkeit von denjenigen in Politik und Lebensmittelindustrie, die einem die Sicht auf verträgliche und unbedenkliche Lebensmittel immer mehr verdecken: - ”fettreduziert” und mit Zuckeraustauschstoffen verschlechtert.

Fazit: Wer beim Essen nicht mehr selbst denken will, der wird sich auch mit den Täuschungsmanövern interessierter Kreise nicht auseinander setzen. Wer sich jedoch nur ein wenig an die Essgewohnheiten der Alten oder an die Mahlzeiten in seiner Kindheit erinnert, der müsste wieder drauf kommen, was „ungefähr als gesund” gilt.

Hat ein Leben mit Demenz noch Qualität…?

Omas Häuschen wird durch Pflegestufe oft aufgezehrt

Bitterböse sind sarkastische Betrachtungen zu Parkinson und/oder Alzheimer: Was ist wohl weniger schlimmer für Betroffene? Die Antwort: Alzheimer, weil dem Betroffenen egal ist, wenn er die Kaffeetasse verschüttet. Eine eher löbliche Betrachtung zu einer der Erkrankungen stellt sich jedoch mit den Fragen: Kann man trotz einer Demenz noch gut und zufrieden leben? Was bleibt, wenn der Verstand, wenn die Orientierung zunehmend schwindet? Können spezielle Formen der Pflege und der Betreuung die Lebensqualität bei Demenz-Patienten fördern?

Offene Fragen, mit denen sich jüngst der Kongress “Lebensqualität bei Demenz” in Berlin beschäftigte. Im Mittelpunkt stand dabei ministeriell geförderte Projekt H.I.L.D.E - “Heidelberger Instrument zur Erfassung der Lebensqualität Demenzkranker”.
Dessen zentrales Ergebnis lautet: Auch sehr schwer an Demenz Erkrankte sind noch in der Lage, Freude und Glück zu empfinden - und Pflegende können diese positiven Gefühle gezielt fördern.

Als populäres Ergebnisse des Forschungsprojekts H.I.L.D.E gilt, dass wohl eine noch einzuführende Familienpflegezeit in Deutschland hohen sozialen Wert haben könnte. Denn Menschen mit Demenz wollen als Nachbarn und Freunde wahrgenommen und akzeptiert werden.

Bei einer mittelfristig deutlich stärker ausgeprägten demografischen Entwicklung hin zu höherem Alter ist wohl zweifelsfrei klar, die Gesellschaft auf ein Leben mit Demenz vorzubereiten.
Angehörige oder Pflegedienstleistende, die sich um Demenzerkrankte kümmern und natürlich die Betroffenen selbst, brauchen in zunehmendem Maße Zuwendung und unsere Unterstützung. Eine Familienpflegezeit könnte den Familien neue Chancen eröffnen, Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige zu übernehmen.

Können Sohn oder Tochter pflegen..?

Um Pflegenden zu helfen, die Bedürfnisse auch schwerst Demenzkranker zu erkennen und Reaktionen richtig zu verstehen, sollte das Forschungsprojekt H.I.L.D.E wertvolle Ergebnisse leisten.
Ergebnisse, die die Lebensqualität von Angehörigen ebenso verbessern wie die der Erkrankten. Resultate aus dem Forschungsprojekts sind in einem praxisnahen Handbuch zusammengefasst, das im Verlag Hans Huber Bern erschien und im Buchhandel erhältlich ist (ab Juli/August 2010).

Die Statistik zeigt auf

Bei aktuell rund 1,2 Millionen demenzkranke Menschen in der
Bundesrepublik Deutschland gibt es zwar erfreulicher Fortschritte in der Forschung, doch ist die häufigste Form, die Alzheimer Demenz, nicht heilbar.
rechnet man die demografische Entwicklung hoch, dann wird die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2050 auf mehr als zwei Millionen ansteigen.
Nicht zuletzt aus diesem Grund sieht das Modell der Familienpflegezeit vor, dass häuslich pflegende Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren auf bis zu 50 Prozent reduzieren können und sie dann 75 Prozent ihres bisherigen Gehalts beziehen.

Oft geht das Vermögen flöten

Im späteren Ausgleich wäre nach den maximal zwei Jahren wieder voll zu arbeiten bei weiterhin 75 Prozent des Gehalts, bis das belastete Zeitkonto wieder ausgeglichen ist.
Da Demenz und Alzheimer oft sehr lange dauern können, ist eine solche Familienpflegezeit für Sohn oder Tochter des Betroffenen überaus schwierig, weil diese meist selbst gegen den Zeitpunkt der Altersruhe und sich das “schwindende” Vermögen bei professioneller Pflege mit hoher Aufzahlung im Alten- und Pflegeheim meist nicht aufhalten lässt…

Lebenslang gesucht: Der Partner fürs Glück…

Was für ein Glück, dass wir eines der populärsten Glücksbücher haben, die je in der Republik veröffentlicht wurden. Und so benennt uns Dr. von Hirschhausen gleich mit sieben Dingen über das Glück, dass “kein anderer Mensch dafür da ist, uns glücklich zu machen”. Somit [...] gibt es also auch “den Richtigen” unter sechs Milliarden Menschen fürs persönliche Glück nicht, weil es Perfektion nicht gibt. Weil wir sie aber trotzdem erwarten, halten wir den aktuellen Partner fest und suchen heimlich weiter…[...] Soweit die medizinal-soziale These über die ideale Beziehung.

Welche Wünsche haben aber Frauen und Männern und wie lautet der Text einer Kontaktanzeige, die tatsächlich Erfolg bei der Partnersuche verspricht?
Worauf achtet ein Mann, wenn er eine Frau das erste Mal trifft, und worauf achtet sie? Auch wenn beide es nicht planen, sie achten beide auf das Aussehen.
Und noch nicht mal eine Sekunde dauert es, um ein Gegenüber einzuschätzen. Aufs Erste jedenfalls! Wie jemand aussieht, bestimmt auch als erstes das Merkmal ‘partner-tauglich’.

Der erste Eindruck ist kaum noch mal zu drehen, weiß der Psychologe, für den ersten Filter.. Nur wen man die Person öfters sieht, kann ein erster falscher Eindruck revidiert werden. Man kann jedoch auch jemanden dann erst schöner finden, wenn ihn bei ähnlichen Interessen näher kennen gelernt haben.

Nun ist Männern das Aussehen wichtiger ist als Frauen, denen das gut gefällt, was Männer schätzen: Verlässlichkeit, Stabilität, Emotionen und situative Kompetenz, wenn der eine die des anderen braucht.

Wenn der Doc Golf spielt

Wer als Mann nicht die situative Traute hat, der wird wohl auch mal eine Kontaktanzeige formulieren müssen. Damit sich daraus Kontakte ergeben, sind Merkmale zum eigenen Status wichtig, während Frauen eher Merkmale des Aussehens beschreiben sollten. Beides erfüllt das Klischee, Frau sucht Arzt oder Anwalt. Am besten, beide spielen Golf. Dagegen sieht der arbeitslose Ingenieur eher schlecht aus, wenn er auch noch blond, blauäugig und jung und er nach guter Figur Ausschau hält.

Frauen, die mit ihrer Figur im Inserat hinterm Berg halten, erhalten demnach auch weniger Zuschriften. Weiß doch wieder der Psychologe über den Mann: es ist schlecht, wenn etwas fehlt! Nun ist leider an dem Sinnspruch, dass sich Gegensätze anziehen, eher nichts dran. Viel eher sucht man sich den ähnlichen Partner.
Denn Ähnlichkeit ist das Grundprinzip einer Beziehung, die lang funktioniert, weil das Konfliktpotential reduziert wird: wenig Divergenz und deshalb auch kaum ungewollte Kompromisse. Auch nicht bei der Sicht aufs Leben eben …
So kann ein positiver Mensch auch mit oder trotz politischer Einstellung mit dem Partner übereinstimmen, was als Gefühl für die Person sympathisch wirkt.

Gefühl und Liebe

Welches Phänomen nun zu welchen Konditionen zur Liebe führt, ist offen, denn auch wenn zwei zusammen passen, muss das mit dem “Verlieben” nicht eintreten.
Und doch haben Männer und Frauen gleiche Vorstellungen, dass eine gute Beziehung aus vier Komponenten besteht:
* aus emotionaler Nähe, aus Übereinstimmung,
einem gewissen Maß an Unabhängigkeit und schließlich dem Sex.

Wer in der ersten Phase auf unsere Partnerin fixiert ist, ist dies zunächst nützlich, weil man bereit ist auf den einzugehen. Man traut sich mehr zu und man unternimmt mehr, damit jeder jeden genauso gleichermaßen liebt.
Würde aber ein solches Gefühl gleich bleiben, wäre dies für viele andere Aufgaben hinderlich. Denn eine evolutorisch sinnvoll intensive Emotion, die der Paarbindung dient, darf später nachlassen. Das nun könnte Eifersucht in initiieren, die Männer verletzender finden als Frauen. Die nämlich finden die emotionalen Untreue dann als schlimm, wen er sagt, er fühle sich einer anderen ganz nah, er aber mit ihr nicht im Bett war… Wenn Männer beichten, lautet die Frage: Liebst du sie? Und die Männer fragen: Warst du mit ihm im Bett?
Eine mögliche untergejubelte Vaterschaft wäre für ihn nämlich ein ernsthaftes Problem, während sie “nur” die Bindungsbereitschaft verlöre, wenn er sich einer anderen zuwendet.

Bleiben oder neu suchen…?

War in den 50er Jahren Geschiedensein noch ein Makel, ist heute die finanzielle Absicherung von Frauen nach einer Scheidung meist besser, was einen eine unbefriedigende Beziehung wohl leichter beenden lässt. Und dann ist da noch die Erotik, die sich mit den Jahren abschleift…und das Internet womöglich Ersatz schafft… Da fehlen dann die Kompromisse zum Bisherigen.

Gefällt mir oder gefällt mir nicht, wird im Internet gleich mit dem sozioökonomischen Hintergrund geliefert; samt Bildung und Persönlichkeit.
Hierfür mussten alte Paare lange zusammenleben, und dies ist wohl das Geheimnis:
Wer 20 oder 30 Jahre verheiratet ist, der ähnelt sich über die plausible Erklärung gemeinsamer emotionale Erfahrungen; Hochs und Tiefs, die sich auch ins Mienenspiel beider eingraben. Und so mögen beide dann auch dieselben Speisen.

Fazit : Beziehung ist auch Arbeit, ohne die es nicht geht, und nach der man auch auf Rückmeldung wartet. Denn für eine gute Beziehungen wird oft übersehen, dass man dafür etwas tun muss.

Vitaler mit Knoblauch & Co.?

Einst turnte der grau-meliert bärtige Ilja Rogoff, eine kartonierte Werbefigur mit wohl russischer Abstammung, elektrisch angetrieben in so manchem Apotheken-Schaufenster, weil ihm die “Droge Knoblauch” wohl ein vitales Leben bescherte. Was zumindest die Knoblauchperlen versprachen, für dessen Einnahme er stand. Im digitalen Zeitalter hat das Gesundheitsportal phytodoc die Mythen rund um die alten Hausmittel aufgegriffen.

Wer Knoblauch und Zwiebeln auf eine Kette aufzieht und über Nacht um den Hals bindet, der hat nicht ein potentes Hausmittel gegen Vampire angewandt, viel eher ist dies nach der Internetseite „medvergleich“ hochwirksam gegen Schnupfen. Man sich aber auch Olivenöl oder eine eigens gemixte Majoranbutter in die Nase schmieren.

Wer dies für absoluten Nonsens, ja zweifellos für Quatsch hält, er irrt vielleicht doch. Denn skurrile „Gesundheitstipps“ übers Internet zu verbreiten, hat deutlich zugenommen. Ob derartige Ratschläge als gemeingefährlich gelten, muss offen bleiben. Denn noch immer gilt: Wenn ’s hilft, ok.!
Hilft es nicht, dann schadet es aber meist auch nicht.
Für den medizinischen Laien ist aber dann doch überraschend, dass die moderne Medizin positive Wirkung von sogenannten Hausmittelchen oft auch schon über klinischen Studien belegt hat.

Hartnäckiger Mythos: Vitamin C stärkt!

Es muss gesund sein, viel Zitrusfrüchte zu essen. Und auch Multi-Vitamin-Säfte sind selbst bei den Discountern der große Renner. Kiloweise Kiwis und Grapefruits muss man jedoch nicht in sich hinein stopfen, um gegen den Infekt gefeit zu sein.
Viel eher ist es so, dass “der” Deutsche das “hohe C” als Lieblingsvitamin in viel zu hoher Dosierung verzehrt. Schon die normale Nahrung allein reicht, um nach Empfehlung der Deutsche Ernährungsgesellschaft die Tagesration aufzunehmen.

Wer als Verbraucher zu Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) greift, meist dann, wenn die Nase läuft oder es im Hals kratzt, könnte sich die Ausgaben sparen.
Vitamin C hilft nämlich weder vorbeugend noch gegen eine klassische Erkältung. Für zwei Mediziner, den Australier Robert Douglas und den Finnen Harri Hemilä, ist dies aus deren aktueller Analyse von 55 klinischen Studien aus den vergangenen 65 Jahren längst klar.
Beide fanden keinen verlässlichen Hinweis darauf, dass eine erhöhte Vitamin-C-Zufuhr das Erkältungsrisiko verringere. Allenfalls bei einer Unterversorgung, die in Europa aber kaum vorkommen dürfte.
Dass Vitamin C positiv auf den Genesungsverlauf wirke, ist ebenfalls eher Mythos. Fleißige Vitamin-C-Einnahme schützt gerade mal in 8 von 100 Fällen bei Erwachsenen und in 14 bei Kindern. Eher also ein klassischer Erkältungs-Irrtum.

Kamille aufs Auge? Nein!

Wer statt an Grippe “nur” an Bindehautentzündung leidet, der kennt wahrscheinlich das Hausmittel, sich einen in Kamillentee getränkten Wattebausch aufs Augen zu legen. Das jedoch ist nach Ansicht des Schweizer Augenspezialist Gian-Carlo Daepp falsch.
Viel eher ist bei einer Bindehautentzündung das Reinigen der Augen mit klarem Wasser sinnvoll und meist auch noch angenehm.
Sich die Augen mit Kamillenwasser regelrecht auszuwaschen, verstärkt das Risiko, das der Proband allergisch reagiert, denn Kamillentee ist fürs Auge zu scharf und es reizt auch.
Bleibt noch offen, ob man sich bei Schmerzen im Ohr Öl rein gießen soll und ob Hühnersuppe wirklich bei allem hilft? Das mag der Einzelne entscheiden, wenn er weiter gelesen hat bei www.phytodoc.de/news/

Infos zur Gesundheit

Das Internetportal PhytoDoc bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern wissenschaftlich gesicherte und umfassende Informationen zu Gesundheit, Prävention, Naturheilkunde und Heilpflanzen.
Die Themen richten sich dabei sowohl an Patienten wie auch an Mediziner und Heilpraktiker.
Die PhytoDoc-Informationen sollen den Verbraucher unterstützen, Therapien und Präparate alternativ zu wählen, Symptome ganzheitlich behandeln zu lassen und dass diese insgesamt auf Vorsorge setzen.

What’s about Englisch-Lehrer?

Sommer - Sonne - freier Mittag:

Da lacht sich der Englisch-Lehrer eins
und denkt als meist reiner Vormittags-Unterrichter:

Ab High-Noon lass die Arbeit ruh’n
und widme dich dem Afternoon.

Beim Dusseln während des Mittagsschläfchens
träumt er dann noch davon,
er habe Shakespeare in der letzten Klassenarbeit
eine Sechs gegeben…

P.S. Der wöchentliche Stundenplan
ist ein Eingriff in die persönliche Freiheit des Lehrers.

Experte, Profi, Amateur oder doch nur Laie…

Längst weiß der Volksmund: Drei Experten, vier Meinungen, was aber auch für Juristen gilt, von denen drei der Spezies oft vier Auffassungen haben. Wer aber ist Experte und wie wird man einer. Wie auch wird man als Experte bekannt. Genügt es, nur gut zu sein, und wenn ja, worin. Oder muss die Welt dies auch noch erfahren…?

Und weil man um das Internet wohl als Experte nicht herum kommt, sind wir bei iposs vielleicht schon längst welche. Oder aber schon ganz sicher!
Das das WWW bietet eine ganze Palette interessanter Möglichkeiten, um sich als Fachmann ins Gespräch zu bringen. Die wichtigsten haben wir hier zusammengestellt.

Firma im Focus

Wer seine Unternehmen in welcher Branche auch immer, vorstellen will, der vergesse weder sich noch sein Team. Dabei sollte der berühmte ‘Focus’ auf das ebenfalls berüchtigte Expertenthema gerichtet sein. Wer dann noch Außenstehende zu Wort kommen lässt, Kunden, Geschäftspartner und Medien, die über einen berichteten, dann vermittelt deren Einschätzungen - kurze Auszüge mit Verlinkungen - den eigenen Status.
Auf der Titelseite dürfen dann auch gleich wichtige Zertifikate, Auszeichnungen, Titel und objektive Qualitäts-Indikatoren prangen: Expertenwissen wird quasi bereits bewiesen, und das auch durch Tipps, Anleitungen oder Seminarangebote zu speziellen Themen.

Blog halt mit!!

Wer regelmäßig Interessantes, Neues und Nützliches zu “seinen Themen” mitzuteilen hat, der soll nicht nur, der muss unter die Blogger gehen.
Blogs oder eben Weblogs, die als Internet-Tagebücher laufen, lassen meist hoch-wertig zu, dass ein Thema durch regelmäßige Beiträge aufgebaut und aus verschiedenen Aspekten betrachtet wird und Interessenten bindet.

Diese Weblogs erzielen Top-Rankings in Suchmaschinen und können mit vertretbarem Aufwand eingerichtet werden über kostenlose Software wie WordPress (www.wordpress-deutschland.org) oder Online-Lösungen einiger Spezialanbieter (www.webtagebuch.org ) oder Internethoster (Strato, 1&1) bei geringer monatlicher Gebühr.

Soziale Netzwerke

Wer als Entscheider in Unternehmen, bei Verbänden und Behörden oder auch als Journalisten kompetente Partner sucht, der kann sich längst auf Internet-Netzwerke wie Xing & Co. besinnen, wo sich Experten meist mit klarem Profil präsentieren und diese sich aktiv vernetzen.
Diese Beziehung kann als social network die Chancen auf neue, interessante Kontakte schaffen, wenn Profile gekonnt präsentiert sind. Doch Datenschützer warnen, und auch die Stiftung Warentest weiß im März 2010, dass bei US-amerikanischen Netzwerken wie facebook.com, linkedin.com und myspace.com „erhebliche Mängel“ in der Datensicherheit bestehen.

Wer weis wie geht…?

Expertenwissen im Fachgebiet einzubringen, ist auch über Internetforen und Experten-Suchmaschinen wie www.wer-weiss-was.de möglich. Wer hier anderen helfen kann, wird auch kleine bis größere Probleme lösen. Bei eigener Homepage des Experten kann dieser mit Links auf hilfreiche Informationen wie Anleitungen oder Checklisten hinweisen.
Das verbessert auch die eigene Platzierung in Suchmaschinen und wird oft auch nach Jahren von Surfern mit ähnliche Problem wieder aktiviert und aufgegriffen
Auf geht’s also zu Internetforen und zu den Themen Albino bis Zepedeus. I

Neugierig machen…

Die PR als eines der Mittel im Kommunikations-Mix des Marketing lässt zu, dass der Experte regelmäßige Pressemitteilungen zu wichtigen, aktuellen Themen seines Fachgebietes und er sich selbst ins Gespräch bringt.
Meldung sollten jedoch nicht nur an Medien versandt werden, die von des Experten erwählten Zielgruppen genutzt werden, viel eher sollten auch Presseportale wie www.openpr.de eingebunden werden.
OpenPR hält dafür ein komfortables Formular bereit, über das das Einstellen und auch das Lesen entgeltfrei ist. PR-Meldungen aus Expertensicht können demnach künftig auch über Suchmaschinen leicht gefunden werden.

In memoriam - “Richie”

Ein wohl unauslöschliches web-Funstück…??!!

SWR I - 48 Kommentare zu
“Wie haben Sie 1969 erlebt?”

1. Wolfgang Bräun Jhg.1949
am 29.07.2009 um 06:39

Wir waren damals alle so um die 20, 22. Eine tolle Partyzeit, für die wir eigens einen privaten Partykeller in einer ehemaligen Waschküche im Reihenhaus eingerichtet hatten.
Unser gloreicher und zugleich verwegener Gastgeber war damals der legendäre Wolfgang “Richie” Hauser, der leider schon lange nicht mehr unter uns ist. Wir studierten beide VWL; er nach seinem Dienst als “Bürger in Uniform”, ich als einer der Jüngsten, weil ich wegen der Kurzschuljahre damals mit 18 mein Abitur hatte. Abi 67 halt!
Er nahm mich in seinem Käfer oft mit von Villingen nach Freiburg an die Uni, von wo er dann allerdings auch schon mal wieder gleich montags nach Hause düste, wenn er keinen Parkplatz fand und ich auf ihn dann die ganze Woche mit der Mensakarte wartete…
Ihm war Kartenspielen auch recht. Es muste ja nicht immerer Samuelson sein oder der damals noch in Freiburg lebende Lohmann und sein Ruchty.

Für ihn und alle Partygäste von damals der Titel vom brand-new Cadillac oder Skinny-Minny!
Wolfgang Bräun
Villingen
Danke!

Geopolitik: Kampf um Wasser und Nahrung

Längst ist die Welt sowohl politisch wie fiskalisch instabil und wird es wohl auch bleiben. Und genau so klar sind die Ursachen: ein zu teures und “faules Europa” aus der Sicht chinesischer Ökonomen, eine anhaltende Rezession und die ökologischen Risiken für die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser. Der weltweit größte Versicherungsmakler Aon hat dieses Szenario längst auch als politische Risiken vorgestellt.

Die Welt steht also wegen der globalen Erwärmung, die regionales Klima und Wetter bestimmt, in hoher Nachfrage nach Bio-Kraftstoffen bei schnell wachsender Weltbevölkerung und hierfür erforderlicher Agrarproduktion.
Bislang haben auch die Nahrungsmittelpreise in 2007 und 2008 zu dramatischen geopolitischen Ereignissen geführt - Hungerrevolten in Indien oder Arbeiterunruhen in Kambodscha. Informationen der Vereinten Nationen unterstützen die Analyse der globalen Unsicherheiten, wogegen zukunftsgerichtete Indizes entwickelt wurden.
Angewandt auf die 30 Länder mit dem höchsten Risiko - durchweg Entwicklungsländer in Afrika - zeigt der Index der Versorgungsrisiken bei Agrarprodukten auch, wo Lieferengpässe und mögliche und plötzliche Preisspitzen am stärksten wirken.
Viele der weltweit produktivsten Agrar-Regionen müssten mit einem Rückgang der Produktivität rechnen, wenn die Temperaturen dort weiter stiegen. Das gilt auch für Kakao, der zu 75 Prozent der Weltproduktion aus nur vier Länder kommt.

Indices als Frühwarnung

Betonen die Indizes zur Nahrungsmittel- und Wasserunsicherheit auch einen gewissen Pessimismus, sind sie aber eher zukunftsgerichtete ‘Frühwarnungen’, weil manche Länder Nahrungsmittel nicht mehr ausreichend produzieren können und sie sich diese aber auch nicht aus anderen Regionen leisten können.
Dies gibt Druck auf das soziale Gleichgewicht eines Landes und kann zu geopolitischen Ereignissen ohne wirtschaftliche Erholung führen.

Doch wird es auf der Risiko-Weltkarte für neun Länder auch besser: Albanien, Myanmar/Burma, Hongkong, Kolumbien, Südafrika, Sri Lanka, Ost-Timor, Vanuatu und Vietnam. Gleichzeitig haben sich für 18 Ländern die Bedingungen verschlechtert: Algerien, Argentinien, El Salvador, Äquatorialguinea, Ghana, Honduras, Kasachstan, Lettland, Madagaskar, Mauretanien, Philippinen, Puerto Rico, Seychellen, Sudan, Vereinigte Arabische Emirate, Ukraine, Venezuela und Jemen. Sudan, Venezuela und Jemen wurden der Kategorie mit sehr hohem Risiko hinzugefügt, zu der Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo, der Iran, der Irak, Nordkorea, Somalia und Simbabwe bereits gehören.

Gefahren für Ökonomie und Ökologie

Mit einer Weltkarte für politische Risiken wird jedoch international operierenden Unternehmen eine gute Orientierungshilfe geboten. Diese Weltkarte soll helfen, Risiken und deren Wirkungen auf künftige Geschäfte besser einschätzen zu können. Hängen doch Wachstum und Ertrag von Unternehmen in einigen Regionen dieser Erde auch von solcher Bewertung ab.
Für 209 Ländern und Territorien wurde das politische und das ökonomische Risiko erfasst: Nicht-Konvertierbarkeit und kein Transfer von Währungen, potentielle Streiks, Aufstände und zivile Unruhen, Krieg, Terrorismus, Schuldnerverzug, politische Einflussnahme, instabile Lieferketten…länderweise gering, mittelgering, mittel, mittelhoch, hoch oder sehr hoch eingestuft.

Über Aon

Aon ist der weltweit größte Versicherungsmakler. Ein Schwerpunkt der Arbeit von Aon liegt in der Beratung von Industrie- und Großunternehmen. Die global operierende Aon Corporation ist börsennotiert. Die Aktien werden an der New Yorker und an der Frankfurter Börse gehandelt.
Aon ist in mehr als 120 Ländern mit rund 36.000 Mitarbeitern tätig. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen rund 1.500 Mitarbeiter an sieben Standorten.

Willst du mit mir geh’n…?

Aber Achtung! Cousine & Co. quaken mit!

Hand aufs Knie! - Wer hat Ihnen geholfen oder einfach sacht bis druckvoll mit entschieden, ob Sie Ihren jetzigen Partner er-wählen und ihn halten sollen…? Wer nämlich in dauerhafter Partnerschaft leben will, der hat oft ganz subjektiv den Eindruck, er habe die Beziehung völlig autark und autonom und ohne Einfluss anderer entschieden. Das jedoch täuscht, wie eine Studie der Indiana University nachweist: Das Urteil von Freunden und Familie und sogar von Fremden könne unser Partner-Verhalten beeinflussen.

Wie schwer ist es aber, “den” Richtigen zu finden, wenn Einflüsse von außen die Sache beschweren….? Das nun hängt auch davon ab, dass ein Individuum auch darauf achtet, welche Vorlieben in seiner Umgebung angesagt sind. Ein Maßstab, der also fremd bestimmt wird, wie er auch in der Tierwelt erkant wurde und als Phänomen “mate choice copying”, als “Kopieren der Partnerwahl” genannt wird. Wer also für andere geeignet ist, kann auch für einen selbst eine gute Wahl sein.

Vierzig Männer und Frauen wurden in ihre Reaktionen darauf geprüft, wie sie Videos von einer Speed-Dating-Veranstaltung werteten. Bei einem solchen Event haben die Teilnehmer jeweils nur drei bis fünf Minuten, um ihr Gegenüber kennen zu lernen und ein Urteil zu bilden. Die Bewertung der wechselnden Dating-Partner wird nach Interesse und Attraktivität notiert und schon geht’s weiter…

Männer sollten attraktiv sein

Um die Studie zu verwissenschaftlichen, wurden den Video- Probanden zuvor Fotos von den Teilnehmern am Speed-Dating gezeigt, um diese vorab einzuschätzen und ein mögliches Interesse wer an wem abzuklopfen.
Nach den Videos wurden die Versuchspersonen aufgefordert, den Erfolg der Kennenlern-Phasen zu bewerten und ihr eigenes Interesse an den Speed-Datern anzugeben.
Ergebnis: das Interesse der Probanden an den Dating-Partnern beruhte darauf, für wie erfolgreich sie die beobachteten Begegnungen hielten. Bei den beobachtenden Männern stieg der Wunsch nach einem Treffen mit den Frauen grundsätzlich anstieg und stieg auch deutlich an, wenn die Frauen im Video attraktiv waren und ihre Speed-Dating-Partner im Video eben auch Interesse am Gegenüber zeigten.
Waren die Männer in den Videos ebenfalls gut aussehend, war die Aufmerksamkeit bei den männlichen Probanden ebenfalls hoch.

Die Experten erklären dazu: “Für Männer spielt die relative Attraktivität der Menschen, die sie beobachten, eine Rolle. Nicht jeder kann ihr Verhalten beeinflussen, sondern nur andere Männer, von denen sie denken, sie seien ebenso attraktiv wie sie selbst.”
Für Frauen gilt ein ähnliches Verhalten, wenn auch deren Reaktionen noch nicht voll ausgewertet sind. Es zeigte sich jedoch grundsätzlich ein paralleles Verhalten zu dem der Männer. Anders jedoch als die männlichen Probanden nahm ihre Sympathie für die Männer ab, wenn sich die Frauen in den Videos nicht für ihre Speed-Dating-Partner interessierten.

Meist quatscht jemand mit

Für die Forscher liegt der Schluss auf der Hand: nicht nur Freunde, Familie oder Bekannte bestimmen die eigene Partnerwahl mit, sondern auch fremde Menschen üben beträchtlichen Einfluss aus. Nicht nur bei der Partnerwahl, sondern auch in anderen Lebensbereichen.
Wer alleine auf eine Party gehe, wo ihm die Gäste fremd sind, der rede sich zwar gerne ein, dass er keine Rücksicht auf die Meinung der anderen nehmen müsse. Doch der Experte erklärt: “In Wirklichkeit achtet jeder Mensch sehr stark darauf, was die anderen in seiner sozialen Umgebung tun oder denken.”

Fazit: Für diese Erkenntnis hätte es allerdings spätestens mit 30 Lebensjahren an gesellschaftlicher Sozialisation keiner Studie bedurft…

Knapp 900 … und der große “Rest”…?

Einst waren es Betriebs-Kindergärten, der Zuschuss zum Kantinenessen, die Betriebssport-Gruppen nach Feierabend, das unternehmenseigene Urlaubs-Heim am Bodensee für Familien oder auch die Weihnachtsfeier mit Schauspielern des Betriebs-Amateur-Theater und jede Menge werthaltige Geschenke wie den Märklin-Baukasten für die 600 bis 800 Kinder der Gesamtbelegschaft in der Kleinstadt. Heute nun nennt man dies “familienbewusste Personalpolitik” trotz Wirtschaftskrise - Mittagsmahlzeit für Familienangehörige in der Kantine mit Caterer-Logistik inklusive

Wenn Mitte 2010 rund 300 weitere Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit “berufundfamilie” ausgezeichnet werden, passt dazu das Ergebnis einer Umfrage, dass in der Wirtschaftskrise vor allem klein- und mittelständische Firmen die Bedeutung des Familienbewusstseins erkannt haben.

Familienbewusste Personalpolitik erhöht die Produktivität aus dem Faktor Arbeit und stärkt die Bindung der Fachkräfte ans Unternehmen. Unternehmer und Geschäftsführer sehen im “neuen” Familienbewusstsein bei veränderter Demografie und einem erwarteten Fach- und Führungskräftemangels eine Investition in die betriebliche Zukunft. Als quasi Maßnahmenbündel, das trotz Kosten sowohl effektiv wie auch effizient ist.
Das aber gilt nur für knapp 300 weitere Unternehmen, Institutionen und Hochschulen, die während der vergangenen 12 Monaten das audit “berufundfamilie” - eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - erfüllt haben.

Dass sich Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz mit der Aktion aktuelle nur für weitere 300 Betriebe “auszahlt”, ist überraschend. Denn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die darin unterstützt werden, Familie und Beruf besser kombinieren zu können, kehren früher aus der Elternzeit zurück, fallen seltener aus und arbeiten produktiver. Zudem sind familienfreundliche Firmen als Arbeitgeber attraktiver, was eine zukunftsfähige, innovative Wirtschaft ins Leitbild aufnehmen sollte.

Weniger Skepsis wäre mehr!

Zu den 294 Arbeitgebern, die in 2010 und damit aktuell ein Zertifikat erhielten, zählen 134 Unternehmen, 124 Institutionen und 36 Hochschulen mit rund 360.000 Beschäftigte und 300.000 Studierende.
Die Gesamtzahl aller auditierten Arbeitgeber liegt jedoch mit 859 noch weit unter den Möglichkeiten, auch wenn zur Zeit rund 1,3 Mio. Beschäftigte und 1 Mio. Studierende vom audit einen Vorteil ziehen.

Einsetzbar in allen Branchen und Betriebsgrößen, erfasst das audit die bereits angebotenen Maßnahmen zur besseren Balance von Beruf und Familie, entwickelt systematisch das betriebs-individuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird.

Na, also: Geht doch!